Was hält euch am Eisen?

    • Was hält euch am Eisen?

      Hi Leute,

      mir kam heute die Idee für einen neuen Thread, da ich mich gefragt habe, was euch denn am Eisen hält? Ist es tatsächlich nur der Spiegel, der die Motivation hoch hält? Ich denke bei den meisten ist das der Start um ins BB rein zu kommen, doch ist das auch eure Langzeitmotivation?

      Bei mir bspw. war genau dieser Spiegel die Motivation. Mittlerweile ist aber noch einmal etwas dazugekommen. Rückenschmerzen! Wenn ich eine längere Trainingspause einlege und es zur Muskelatrophie im Lendenwirbelbereich kommt, habe ich Schmerzen, manchmal mehr manchmal weniger. Die waren auch schon da bevor ich angefangen habe mit diesem Sport.

      Letzendlich werde ich wohl den Rest meines Lebens regelmäßig im Gym vorbeischauen müssen, da die Schmerzen sonst wohl Ruckzuck wieder da sind.
      Glück im Unglück aber, dass es mir Spaß macht mich im Training abzurackern, also ist das nicht wirklich schlimm.

      Wie sieht das bei euch aus? Was ist eure Langzeitmotivation? Lasst mal hören!
    • Mich hält am Eisen, dass ich mich körperlich unwohl fühle, wenn ich länger nicht trainiert habe.
      Mich immer wieder selber zu anzutreiben, mich an meine Grenzen zu bringen, ist auch etwas was mich
      zufriedener macht.Gleichwohl sind meine Grenzen heute leider niedriger als mit 40.Da war quasi meine beste Zeit
      was die Kraft und die Erholungsfähigkeit anbelangt.
      Wenn jch sehe, wie leistungsfähig ich bin und wieviel körperliche und geistige Vitalität ich im Vergleich zu den meisten
      Männern meines Alters und sogar zu deutlich jüngeren Männern habe, bin ich froh immer am Eisen geblieben zu sein,mich einigermaßen
      artgerecht ernährt zu haben und mich geistig immer neu zu fordern.
      Denn der wichtigste Muskel,auch für Kraftsportler, ist m.M.n. das Gehirn.
      https://youtu.be/Fj47fuKDV9Y

      Philipper 4.13

      Rather dead than average
    • Ganz zu Anfang vor vielen Jahren war es der Spiegel, dann kamen ein paar Jahre Lotterleben dazwischen...
      In den letzten paar Jahren halten mich hauptsächlich die ganzen Gelenkprobleme und anderen Alterserscheinungen am Eisen. Da ich aufgrund einer AI Erkrankung ja vorgeschädigt bin ist das der beste Weg um einigermaßen Fit zu bleiben.
      Was mich natürlich auch am Eisen hält ist immer noch der nette Nebeneffekt des besser Aussehens als andere Männer in meinem Alter und natürlich deren Reaktionen wenn man das T-Shirt auszieht....
      Mein Nachbar sagte neulich erst zu mir: "Lass dein T-Shirt in Zukunft bei der Gartenarbeit an, meine Frau will mich seither ständig ins Fitnesscenter schicken" ;)
      :!: :!: :!: Es gibt zwei Wörter, die Dir viele Türen im Leben öffnen, Ziehen und Drücken :!: :!: :!:
    • Ich habe ursprünglich aufgrund starker und regelmässiger Rückenschmerzen angefangen. Schnell habe ich aber auch optische Veränderungen bemerkt und wer kennt es nicht, man will plötzlich mehr und noch besser aussehen. Das war zeitenweise etwas problematisch, weil es schon suchtartige Ausmasse angenommen hat. Mittlerweile habe ich aber einen sehr guten Zugang gefunden. Wenn ich einige Tage keinen Sport mache, merke ich richtig, dass ich ganz hibbelig und nervös werde, weil der Körper mit der verbleibenden Energie nirgends hin kann.
    • Weil ich mich körperlich wohler fühle, die Körperspannung ist besser. Mit mittlerweile Ü40 muß ich da schon etwas gegen den natürlifchen Verfall machen :)
      Mittlerweile seit 20 Jahren immer wieder - ein auf und ab. Was ich mal aufgebaut habe, hab ich zum Glück nicht wirklich verloren, trotz teils mehrjähriger Pausen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MichiK ()

    • Gehört irgend wann einfach zum Leben dazu.
      Mit den Jahren habe ich für mich alle Mittel ausgeschöpft was BB angeht und sehe da keine Steigerung mehr ohne meine Gesundheit zu riskieren. Habe dann aber den Fokus umgeschwenkt auf Kraft, Leistung und Kondition.
      Mit dem richtigen Ziel bleibt man immer motiviert.
    • Meine Hyperaktivität und das ich mich wirklich scheiße fühle wenn ich mich nicht auspowern kann ist wohl ein großer Teil der Motivation, mir geht es wirklich besser damit, ich habe sonst in der frühen Jugend viel getrunken und so :thumbdown: Das geht immer nur kurz gut, dann fühlt man sich wieder schlecht oder noch schlechter. Habe damit gefühlt auch immer mehr Zeit und einen besseren Tagesablauf obwohl es so viel Zeit frisst, einfach weil es mir Struktur gibt, ist wohl schon ein wenig wie Medizin für mich...
      Auch stehe ich halt einfach auf den Look, auch wenn ich nicht der Macho Typ bin oder so rumlaufe und meine Freundin mag es auch sehr :D


      PocoLoco schrieb:

      Mit den Jahren habe ich für mich alle Mittel ausgeschöpft was BB angeht und sehe da keine Steigerung mehr ohne meine Gesundheit zu riskieren.
      Respekt, sowas hört man selten!
      "Hard work and devotion multiplied by time"
      -Big Narstie-
    • MichiK schrieb:

      Mittlerweile seit 20 Jahren immer wieder - ein auf und ab. Was ich mal aufgebaut habe, hab ich zum Glück nicht wirklich verloren, trotz teils mehrjähriger Pausen.
      Das kenne ich und geht mir ähnlich. Habe vor einigen Jahren das letzte Mal richtig trainiert und habe immer noch ein recht breites Kreuz, trotz Bürojob und wenig Bewegung.

      Wie halte ich mich am Eisen? Tatsächlich ist mein innerer Schweinehund ein hartnäckiges A...loch und kommt mir immer wieder in die Quere. Erschwerend kommt hinzu, das bei uns bereits seit Wochen die Studios geschlossen sind und ich aktuell nicht so recht weiß, wie ich wieder, trotz im Moment vorhandener Motivation, starten soll. Wird nach den Feiertagen denke ich auf eine eigene Hantelbank und ein passendes Hantel-Set hinauslaufen.

      Gruß vom Neuen hier.
      Lukas
    • Ich hab ein minimalistisches Homegym ... Kurzhanteln, SZ-Stange, Widerstandsbänder und mache Liegestütz - Die hauen so richtig rein und haben meine Schultern+Brust massiv verbessert - ca 15-20Wdh, bei 115kg KG :-), da get schon was. :) Bei Liegestütz hab ich ca 75kg auf den Händen.
    • MichiK schrieb:

      Ich hab ein minimalistisches Homegym ... Kurzhanteln, SZ-Stange, Widerstandsbänder und mache Liegestütz - Die hauen so richtig rein und haben meine Schultern+Brust massiv verbessert - ca 15-20Wdh, bei 115kg KG :-), da get schon was. :) Bei Liegestütz hab ich ca 75kg auf den Händen.
      :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:


      Und die Dips?
      Du wirst doch etwas finden, um auch diese zu trainieren. :)

      Die Küchenecke, zwei beschwerte Stühle, zwei Winkel an der Wand .....

      Und die Klimmzustange (oder alternativ deine SZ-Stange auf zwei Winkel an der Wand)
      würde alles vervollständigen. :thumbup:

      PS: Ich habe mir so eine 5 Euro Lidl-Stange, die ich schon ewig habe,
      im gestreckten Zustand an mein Seil geklebt
      und kann nun echte Latzüge mit meinem 65er Griff trainieren.
      Wie beim BD und bei den Klimmis ...
      Gibt immer irgendeine Möglichkeit. :)
      Marathon (1983): 2:41
      10.000m: 33:10 (1986)
      Kniebeuge im BVDK (1995): 170 kg
      Halbmarathon (2013): 1:28 h
      Kniebeuge im BVDK (2019): 177,5 kg
      Trainings-PR in der KB 2020: 185 kg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AUK ()

    • hab schon seit längerem eine einfache Hantelbank, 10 Jahre? ;) und die Kurzhanteln wohl noch viel länger. Bin jetzt durchs Home Office wieder dazu gekommen und da man einfach zwischendurch was machen kann. Auf dem langen Arbeitsweg in der Bahn gehts schlecht und regelmässiges Studio mit Beitrag hatte ich nie gemacht... nur paarmal ein Kickboxen Probetraining und in der Gruppe so hat schon Spass gemacht, aber ging mit meinen Arbeitszeiten schlecht..

      Am meisten hält mich, dass man sich einfach gleich wohler fühlt, auch bei einfachsten Übungen und die Anstrengung spürt.

      Klimmzugstange mal wieder anbringen, da ich nun nach Abnehmen auch wieder mehr als nur 1 schaffe, dann macht das auch Spass. Seilspringen noch und Übungen auf der Matte , auch schnell mal gemacht.
    • Hi Chikelele,

      ich betreibe mittlerweile seit 8 Jahren durchgehend Kraftsport und ich habe ehrlich gesagt keinerlei negativen Aspekte dabei entdecken können. Ich gebe dir recht, zu Beginn wollte ich einfach besser aussehen und mit mir selbst zufriedener sein als zuvor.
      Relativ schnell ist daraus aber eine echte Leidenschaft geworden, der ich mich 5x die Woche für 1-2 Stunden konsequent widme.
      Zudem kann ich für mich sagen, dass es sehr positive Auswirkungen auf meine Gesundheit genommen hat, körperlich wie geistig. Ich fühle mich seitdem wacher, gesünder, einfach insgesamt aktiver, selbstbewusster und sogar ein Stück weit glücklicher.
      So hart das Training auch mitunter sein mag, es gibt einem auch sehr viel zurück und das schätze ich sehr daran.
      Ich würde sagen, ich habe darin den perfekten Ausgleich zum meinem restlichen Alltag gefunden und möchte es nicht mehr missen und ich kann jedem nur empfehlen damit anzufangen bzw. nie wieder damit aufzuhören.

      Beste Grüße,

      Jonas