Choriongonadotrophin (HCG)

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    • Choriongonadotrophin (HCG)

      Choriongonadotrophin



      Synonyme:

      Gonadotrophinum chorionicum, human chorionic Gonadotrophin, human chorionic Gonadotropin, HCG, Humanes Choriongonadotropin, Gonadotropina corionica

      Handelsnamen / Hersteller:

      Prolan / Bayer
      Pregnesin / Merck Serono
      Pregnyl, Predalon / Organon AG
      Humanes Choriongonadotropin, besser bekannt unter der Abkürzung HCG ist ein natürliches Proteinhormon, das im Mutterkuchen (Plazenta) einer schwangeren Frau gebildet wird.

      Beim Mann werden durch das luteinisierende Hormon die Leydig-Zellen in den Hoden stimuliert und zur Produktion von androgenen Hormonen (Testosteron) angeregt.

      Steroide bewirken nach einer gewissen Einnahmezeit ein Negativfeedback. Es kommt zu einer Beeinflussung der Hypothalamus-Hypophyse-Hodenachse, da der Hypothalamus ein falsches Signal geben erhält, welches durch die Steroide verursacht wird.

      Im Bodybuilding wird injizierbares HCG zur vermehrten Testosteronproduktion eingesetzt und dabei zumeist in Verbindung mit anabolen/androgenen Steroiden verwendet. HCG wird meist am Ende einer Kur eingesetzt um den Nebenwirkungen, die durch Steroide ausgelöst werden entgegen zu wirken.
      Einige Bodybuilder verwenden gelegentlichHCG während einer Steroideinnahme um einer Hodenatrophie entgegen zu wirken. Auch einer verminderten Libido und Spermatogen, verursacht durch Steroide, kann in den meisten Fällen mit HCG erfolgreich behandelt werden.

      Nebenwirkungen:

      Brechreiz, erhöhter Östrogenspiege, Gynäkomastie, gesteigerte Libido, häufigeren Erektionen, Akne vulgaris,
      Stimmungsschwankungen, erhöhter Blutdruck, morgendliche Übelkeit

      Bei noch Menschen im Wachstum kann HCG, einen vorzeitigen Schluß der Wachstumsfugen der Knochen bewirken, was in einem verringerten Längenwachstum resultiert.

      Dopingliste:

      Die Anwendung von Choriongonadotrophin ist bei Männern grundsätzlich verboten.

      Anwendung / Dosierung:

      Jede Packung enthält pro HCG Ampulle eine weitere Ampulle mit einer Injektionslösung, die aus isotonischem Natriumchlorid besteht. Diese Flüssigkeit wird nach dem Öffnen beider Ampullen auf sterile Weise in die HCG-Ampulle injiziert und mit der Trockensubstanz vermischt. Danach ist die Lösung injektionsfertig und sollte zeitnah intramuskulär injiziert werden. Wird nur ein Teil des Gemisches auf einmal injiziert, sollte der Rest im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das noch ungemischte HCG muß nicht unbedingt im Kühlschrank gelagert werden. Es sollte aber vor Licht geschützt und bei unter 25°C aufbewahrt werden.

      In einer Studie von 1980 (Padron et al.) wurde festgestellt, daß die Verabreichung von einer HCG-Injektion mit 6000 iE den Testosteronspiegel des Probanten sechs Tage lang erhöht hielt. Weiter wurde festgestellt, dass eine Dosis von 1500 i.E. den Plasmatestosteronspiegel um 250-300% (2,5-3 fache) erhöht und bei einer Dosierung von 6000 i.E. der Plasmatestosteronspiegel sogar um 300-600% (3-6 fache) gegenüber dem Ausgangswert erhöht wurde.

      Basierend auf diesen Beobachtungen und allgemeinen Erfahrungswerten, hat sich im Bodybuilding als Faustregel etabliert, dass der Athlet alle 5 Tage 2500 - 5000 i.E. injizieren sollte. Eine häufigere Anwendung als alle 5 Tage ist nicht notwendig, da der Testosteronspiegel ca. 6 Tage erhöht bleibt.

      Die Einnahme von HCG sollte sich auf die Dauer von maximal 3 Wochen beschränken, und mit einer anschließenden Pause von mindestens einem Monat abgeschlossen werden.

      [size=6]Die hier angegebenen Dosierungsinformationen verstehen sich nicht als Dosierungsempfehlung oder medizinischer Rat. Es handelt sich um Angaben von Bodybuildern die diese Wirkstoffe verwenden oder verwendet haben. Die Dosierungen sind auf keinen Fall als allgemein gültig anzusehen. Falls Sie mit dem Gedanken spielen Steroide oder ähnliches zu verwenden, fragen Sie einen Arzt oder Apotheker.[/size]
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      Carpe Diem
    • Es ist empfehlenswert einen Aromatasehemmer wie Anastrozol, Letrozol oder Exemestan dazu zu nehmen, um die östrogenspezifischen Nebenwirkungen zu unterdrücken!
      Entschuldigt bitte die ständigen Rechtschreibfehler in den Texten (Groß-/Kleinschreibung). Mein Notebook ist schon älter und da funktioniert die Großschreibtaste nicht mehr wenn man da nicht fest genug drauf drückt.