Verletzungen im Training und im Wettkampf - Prähabilitation kann dies einschränken

    • Verletzungen im Training und im Wettkampf - Prähabilitation kann dies einschränken

      Vor 7 Jahren hatte es mich das einzige Mal erwischt, dass eine Schulterverletzung während des Trainings/WK passierte.
      Wäre es aber nicht, wenn ich die Symptome damals richtig gedeutet hätte.
      Beim BD zog es in den rechtenTrizeps hinein, mein damaliger gelegentlicher (Eq.)-Trainingspartner einer alten SG schüttelte auf meinen Frage hin nur mit Kopf,
      meinen Bekannten Ex-KDK/BB hatte ich nicht konsultiert. Beschwerden beim Trizepsdrücken am Kabel hatte ich keine.
      Dann kam es, wie es kommen mußte. Bei der späteren NDM im BD, bei der ich die Norm (125 kg/75er Klasse/AK 1) für die DM drücken wollte,
      gab es im 1. Versuch (130 kg/Eq.) während des Hochdrückens einen Knall, das Gewicht sackte nach unten, die rechte ROM war teils im Arsch.
      Übrigens der einzige Wettkampf meines Lebens im KDK/BD, den ich ohne gültiges Ergebnis habe.

      Wenn es also zB in den Arm ziehende Schmerzen beim Training gibt, kann es durchaus eine ROM-Schädigung sein, die kurz vor einem
      größeren Schaden steht. (Viel) Weniger Gewicht und mehr ROM-Übungen wären für mich damals richtig gewesen. :!:



      Vor 3 Jahren erwischte es mich bei einer anderen NDM im Rücken, als ich beim Anheben einen durch meinen Körper jagenden stechenden Blitz
      spürte. Bandscheibe gerissen. Einerseits war meine Technik sicherlich zu schlecht, andererseits die Erholungspausen zwischen den Trainingseinheiten zu klein.
      Desweiteren spürte ich manchmal zuvor im Training im Rücken ein ganz komisches Gefühl, nicht das typische Anstrengen im Rückenmuskel.
      Da werden wohl auch noch andere Körperteile als der Muskel beim Heben geholfen haben. :(

      Und vor allem was falsch war, am Tag vor dem schweren Kreuzheben sollte man kein schweres Beinheben ausführen.
      Auch die hoffentlich stark ausgeprägte Bauchmuskulator sollte erholt sein. Die Technik muß stimmen. :!:



      Muskelfaserrisse kann man nie ganz ausschließen. Man muß ja immer die Balance zwischen Leistungssteigerung und Regeneration finden.
      Zweimal beim BD im 3. Versuch jeweils beim Jahreshöhepunkt (alles in den Neunzigern) und einmal bei einem 10.000er (1987 - die letzten 5.000m trotz Faserriß gelaufen/unter der Normzeit geblieben) bei der Quali für den Jahreshöhepunkt erwischte es mich trotzdem.

      Was jeweils gleich war: Ich war, obwohl jeweils die Leistung nach oben ging, nicht mehr richtig locker. Ergebnis bekannt.
      Also rechtzeitig, wenn man dieses Gefühl hat, ein (oder mehrere) lockere Trainingseinheiten einlegen.

      Das kann Muskelfaserrissen vorbeugen. :!:
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