„Drogendealer arbeiten tapfer im öffentlichen Raum“

    • „Drogendealer arbeiten tapfer im öffentlichen Raum“

      Mit einer Ausstellung möchte der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf die Situation der Drogendealer aufmerksam machen. Der Konzeptkünstler stellt die Dealer dabei als Kämpfer gegen Widerstände dar.
      Für die einen sind sie Kriminelle, die Drogen an Jugendliche verkaufen und Parkbesucher terrorisieren. Für die anderen sind sie arme Flüchtlinge, die zum Überleben harmlose Substanzen an feierwütige Touristen weitergeben und sonst die multikulturelle Stadt bereichern. An den überwiegend aus Afrika stammenden Dealern, die in Berliner Innenstadtbezirken unterwegs sind, scheiden sich die Geister. Die Berliner Ausstellung „Andere Heimaten – Herkunft und Migrationsrouten von Drogenverkäufern in Berliner Parks“ will für mehr Verständnis werben – und übertreibt es zum Teil mit der Verteidigung.


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    • Jo... auf jeden der vom Bus überfahren wird, folgen ebenfalls neue :whistling:

      Vorbeugung funktioniert mMn hier nur durch Abschreckung! Härteres Durchgreifen und höhere Strafen bzw schnellere Abschiebung wären wohl effektiver, als jetzt auch noch zu versuchen, Verständnis zu zeigen :!:
      Wenn du kein gutes Vorbild sein kannst, sei wenigstens ein abschreckendes Beispiel...
    • tattoo-freak schrieb:

      Jo... auf jeden der vom Bus überfahren wird, folgen ebenfalls neue :whistling:

      Vorbeugung funktioniert mMn hier nur durch Abschreckung! Härteres Durchgreifen und höhere Strafen bzw schnellere Abschiebung wären wohl effektiver, als jetzt auch noch zu versuchen, Verständnis zu zeigen :!:
      Nur damit es nicht falsch rüberkommt:
      Vorbeugung heisst für mich, diese Typen erst gar nicht ins Land zu lassen, sonst sehe ich es so wie du.
      Dieses Projekt ist mehr als schräg und würde ich in Berlin wohnen, wäre ich überhaupt stinksauer!
      Mehrere hundert Kilometer entfernt, ist es für mich allemal eine fragwürdige Entwicklung, wie mit solchen Themen
      umgegangen wird, bis hin dazu, wie die Finanzierung hier ausgesehen hat.
      Und gerade deshalb wäre es finde ich spannend, wenn der Schuß nach hinten losgeht :!:
      .....because life is too short to be anything else.....
    • Naja. Wenn man solche nicht mehr dealen lässt, dann machen den Job künftig nur noch Deutsche. Kommen die zuverlässig an guten Stoff? Sind die bereit, die gleichen Risiken beim Schmuggeln und Verkaufen einzugehen? Das frage ich dich.

      Vermutlich würde die Qualität der Arbeit leiden. Dafür gebe es aber viel mehr davon, weil Deutsche, nicht wie Afrikaner, verhältnismäßig selten kontrolliert werden.
    • Kontroverse, Tattoo. Darum geht es bei der ganzen Sache. Konzeptionelle Kunst ist kein Gesetzesentwurf, keine Handlungsempfehlung, nicht einmal die Meinung von irgendwem. Es ist die Darstellung eines alternativen Denkkonzepts. Es legt Ideen auf den Tisch, die anders nicht aufkommen, ganz ohne Anspruch auf Einhaltung politischer oder gesellschaftlicher Correctness. Das ist die Freiheit, die sich Kunst rausnehmen darf und soll.
      Habe nicht den Eindruck, dass das hier verstanden wird.
    • Ana schrieb:

      @Branko
      Ich hab jetzt echt herzlich gelacht!
      Bitte sag, dass das ein Scherz ist! Bitte! :)
      Halb. Es ist ein weitestgehend plausibler Gedanke, in sofern könnte man ihn schon ernst nehmen. Aber ob ernst oder Scherz, das ist eigentlich die falsche Frage! Versuch stattdessen, meinen Beitrag im Kontext des Themas und aller anderen Antworten zu lesen.

      Ähnlich wie die Aktion des Museums, das mit Ironie spielt, und eine ungewöhnliche Perspektive auf die Situation entwirft, um die Stadt und Politik mitsamt all ihrer fragwürdigen Ansätze und gescheiterten Maßnahmen, Probleme zu lösen, hops zu nehmen.

      :p
    • Hier wird wiedermal mit zweierlei Maß gemessen die einen verticken oder bestellen sich zum Eigenkonsum Viagra oder Anabolika und werden mit aller Härte des Staates verurteilt . Und die anderen Quassie Einwanderer , haben ein Freifahrschein für Straftaten hier in Deutschland .
    • Naja, dass die einen offiziell ausgestellen Freibrief zum Drogen vertickern bekommen glaube ich jetzt eher nicht.
      Wenn sie erwischt werden wird das wohl die gleichen rechtlichen Konsequenzen haben wie bei deutschen.

      Trotzdem sollte niemand vergessen, dass es schon ein großes Entgegenkommen ist, dass sie hier sein dürfen und Schutz vor Verfolgung in ihrem Heimatland finden.
      Ich würde jedenfalls in keinem anderen Land kriminell werden, das mich aufnimmt.
      Wer mehr Zeit im Internet verbringt als am Eisen ist kein Pumper sondern ein Nerd.