Anabole Diät - Supps und dergleichen

    • CTR-K schrieb:

      DarkTyr schrieb:

      CTR-K schrieb:

      Wenn du wirklich diäten möchtest keinerlei Milchprodukte ! Fleisch , Fleisch , Fleisch , Fisch
      Gilt das auch fürs Whey? Hätte irgendwo auch Beef Protein noch da.
      Warum keine Milchprodukte? Wegen dem trockenerem Look? Oder wegen Insulin? Hab mal iwo gelesen, das Milchprodukte einen Insulinausstoß anregen ?(
      Hauptsächlich wegen dem Wasserziehen , Milchzucker , KH > dann wird das nix mit deinen max. 30g KH ;) Laktat - fördert die Wassereinlagerung.

      Jetzt kommen manche und sagen Lactosefrei :D
      Bringt aber auch nix
      Durch die enzy- matische Spaltung entstehen aus dem Disaccharid Laktose die Einzelzucker "Glukose" und "Galaktose

      Ich für mich verzichte auf die Milchprodukte wenn ich unter 10% KF bin , dann 2-3 Wochen keine Milchprodukte und dann entwässern
      Sehe ich ähnlich.

      Aber auf dem Weg zu den 10% kann man dann doch immer mal Butter und Käse mit 1-2g/100g Kohlenhydrate nutzen.

      Wo wir bei Thema sind, als Quelle für gesättigte Fette eignet sich auch Butterschmalz/Ghee, natürlich in Maßen.
    • Endlich einer wo auch anti Milchprodukte ist haha.

      Ich würde komplett auf Shakes in der Diät verzichten, alleine dem Hunger schon wegen.
      Und iss bitte nur gute Nahrungsmittel, keine Salami oder Bacon oder so weil es ja in die Nährwerte passt.
      Mach Fleisch und Gemüse zu deinem besten Freund :) Und ergänze dies mit den Ölen.


      Ansonsten ließ dir das durch, falls du es noch nicht hast:
      Get Shredded by CLS

      Da wird auch auf Seite 2 oder so erklärt warum Milchprodukte nicht gut sind, außerdem wird das fasten was Dago angesprochen hat nochmal erleuchtet.
    • DagoDuck schrieb:

      1. Gewöhn dir ab direkt nach dem Aufstehen was zu essen. Nutze den Fastenzustand/niedrigen Blutzucker und mobilisiere die Fettsäuren, besser paar Stimulanzien (Espresso, Efe, Clen, Yohi, etc..) rein, Cardio, und dann weiter fasten, so lange wie nötig.

      2. Makroaufteilung für AD ist falsch. 70% Fett, 30% EW -> 178g Fett und 172g EW bei 2300kcal. Zuviel EW ist nicht gut.

      Aufstehen -> 1h Cardio -> 1-2h weiter fasten -> erst dann erste Mahlzeit
      Fasted Cardio ist nach neueren Erkenntnissen nicht besser.

      bodybuilding.com/content/the-m…e-breakfast-debunked.html

      Ich habe während zwei Jahren AD bis zu dreihundert Gramm Protein pro Tag gegessen und dabei
      meinen KfA auf 8% halten können.
      Letztlich ist das eine Frage der Energiebilanz und nicht der Gluconeogenese aus Protein.
      Ketonkörper waren immer schön im Urin nachweisbar,ergo war ich trotz des hohen Proteinkonsums
      in der Ketose.
      Und die Sache mit der Nierenbelastung ist ebenso fraglich.
      ndt.oxfordjournals.org/content/20/3/657.full
      youtu.be/Fj47fuKDV9Y

      Philipper 4.13

      When you push yourself to and past your previous preconceived limits on a daily basis, you learn something about your mind and soul that few in our modern time understand.
    • Steve Austin schrieb:

      +Kokosöl oder Mct pur, finde ich in der AD total Vorteilhaft, denn zu viel mehrfach ungesättigte Fette sind in der Diät auch nicht gut.
      Erstmal weil der Körper die Mct haltigen leichter zu Energie machen und das hilft in die Ketose zu kommen, und zweitens oxidieren die übeschüssigen ungesättigten Fettsäuren.
      @Dago

      Nimmst du das MCT aus 100% Caprylsäure etwas teurere
      oder
      Das günstigere mit Palmöl gestreckte ?

      Hab bisher leider nur 1000ml Flaschen gehabt , weiß jemand wo es größere VPE gibt ?
    • @CTR-K Falls du mich meinst.

      Ein von NEOBEE® hergestelltes, habe ich in der letzten Diät benutzt, keine Ahnung ob das gemischt war. Das habe ich aber nicht so gut vertragen. Und die Flasche davor war gemischtes/gestrecktes aus der online Apotheke.

      Solche Hinweise sind Gold wert, ich werde es mal für mich recherchieren, danke.

      Allerdings habe ich nach kurzer Suche nur Öle aus reiner Caprylsäure sind, aber meist trotzdem mit Palmkernöl gemischt. :/
      z.B. bei flowgrade.de oder brain-effect.com...

      Aber ich werde das auf jeden Fall weiter verfolgen und mal testen in der nächsten Diät.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Steve Austin ()

    • Steve Austin schrieb:

      @CTR-K Falls du mich meinst.

      Ein von NEOBEE® hergestelltes, habe ich in der letzten Diät benutzt, keine Ahnung ob das gemischt war. Das habe ich aber nicht so gut vertragen. Und die Flasche davor war gemischtes/gestrecktes aus der online Apotheke.

      Solche Hinweise sind Gold wert, ich werde es mal für mich recherchieren, danke.

      Allerdings habe ich nach kurzer Suche nur Öle aus reiner Caprylsäure sind, aber meist trotzdem mit Palmkernöl gemischt. :/
      z.B. bei flowgrade.de oder brain-effect.com...

      Aber ich werde das auf jeden Fall weiter verfolgen und mal testen in der nächsten Diät.


      Hab da gestern mit einem Betreuer und Ernährungsberater Onkolgie geredet.


      MCT-Öl und Kokosöl

      Kokosöl besteht aus mehreren gesunden Fetten, aber nur drei davon werden im Körper wie „echte“ mittelkettige Fettsäuren verstoffwechselt. Das heißt, sie werden sofort in Energie für Hirn und Muskeln umgewandelt, durchlaufen im Stoffwechsel zwar die Leber, aber die Galle wird umgangen. Diese drei Fettsäuren sind:

      Capronsäure (C6) – minimaler Anteil in Kokosöl
      Diese Fettsäure gilt als unbeliebteste der MCTs denn sie schmeckt faulig und führt nicht selten zu Magen- und Darmbeschwerden. Ein Grund für Sodbrennen nach dem Butterkaffee könnte ein MCT Öl mit einem zu hohen Anteil an C6 sein. Dafür könnte es aber auch andere Gründe geben.

      Caprylsäure (C8) – Anteil etwa 6 % in Kokosöl
      Diese Fettsäure gilt als die wertvollste Fettsäure des Kokosöls, ist aber auch am wenigsten darin vertreten. Die anti-mikrobiellen Eigenschaften von Caprylsäure übersteigen die der Laurinsäure um ein Vielfaches und sie liefert am schnellsten Energie. Der Körper braucht gerade einmal drei Schritte, um C8 in Energie zu verwandeln. Nach Bulletproof Gründer Dave Asprey ist C8 etwa 18 mal so stark wie reines Kokosöl. Andersherum bedeutet das, dass du 18 Löffel Kokosöl für dieselbe Energie wie ein Löffel Caprylsäure bräuchtest. Schön ist auch, dass die produzierten aber ungenutzten Ketonkörper durch den Urin wieder ausgeschieden werden ohne anzusetzen. Caprylsäure ist wahrlich reine Energie.

      Caprinsäure (C10) – Anteil etwa 9 % in Kokosöl
      Die zehnkettige Caprinsäure wird ein wenig langsamer verstoffwechselt als Caprylsäure, kommt aber ebenso ohne Aktivität der Leber aus. Optimal ist eine Mischung aus 70 % Capryl- und 30 % Caprinsäure und dient daher als eine schnelle und wertvolle Energiequelle. Beide Fettsäuren werden schnell in ATP verwandelt und du bräuchtest etwa 6 mal so viel Kokosöl für denselben Effekt.

      Laurinsäure (C12) – Anteil etwa 50 % in Kokosöl
      Wie oben beschrieben wird Laurinsäure oft nicht zu den MCTs hinzugezählt. Laurinsäure ist gut für den Darm aber sie involviert die Leber in ihrer Verstoffwechselung. Laurinsäure ist billig und reichlich vorhanden, daher haben viele MCT Öle einen hohen Anteil davon, auch wenn sie weniger wirksam als die anderen Fettsäuren ist. MCT Öl mit einem hohen Anteil an Laurinsäure ist viel billiger in der Herstellung, aber auch wesentlich weniger effektiv.
      Laurinsäure gilt als antimikrobiell und darmflorapflegend. Sie wird in einem längeren Prozess durch die Leber verstoffwechselt. Ihre Energie kommt dem Körper mit Verzögerung zugute. Herkömmliches MCT Öl beinhaltet viel langsame Laurinsäure und wenig schnelles C8.

      Weitere Fettsäuren (C14 und höher)
      Die Anteile der übrigen Fettsäuren im Kokosöl variieren mit der Herkunft, der Ernte und anderen Variablen der Kokosnuss. Auch diese Fettsäuren sind gesund und liefern Energie. Sie kommen allerdings auch in anderen Ölen vor und ihr Verzehr ist nicht so vorteilhaft wie der der mittelkettigen Fettsäuren.

      Fazit: Kombiniere Kokosöl und MCT-Öl
      Wenn du zum Beispiel mit Kokosöl kochst und zu deinen Speisen und Getränken (wie Butterkaffee oder deinem Green Smoothie) noch einen Schuss MCT-Öl hinzugibst, dann bekommst du das beste Fett der Kokosnuss in einem hervorragenden Verhältnis. Bereits ein Esslöffel Kokosöl liefert dir reichlich Laurinsäure und ein Esslöffel hochwertiges MCT Öl liefert dir die wertvollen, ketogenen Fettsäuren Capryl- und Caprinsäure.
      Kokosöl/Fett
      vergleich.org/kokosoel/


      MCT-Öl








      Leinöl
      Sollte auf jeden Fall in der Dose sein ! keine Flaschen jede Art von Licht lässt die guten Inhaltsstoffe des Leinöls schneller wirkungslos werden.
      Immer im Kühlschrank aufbewahren.
      Ab 4 Wochen nach öffnen , fangen die Inhaltsstoffe an zu verfallen , hat nichts mit dem MHD zu tun.
      In einer Studie nach Budwig wurden mit Leinöl sogar Krebspatienten erfolgreich behandelt. (9 Eßlöffel pro Tag)
      Wichtig in der Dose , kaltgepresst , unter 40 Gad

      vergleich.org/leinoel/


      Eine Studie, die im International Journal of Food Safety, Nutrition and Public Health („Internationale Zeitschrift für die Sicherheit von Nahrung, Ernährung und Öffentlicher Gesundheit“) veröffentlicht wurde zeigt, dass Leinsamenöl sich positiv auf die Knochenstruktur auswirkt.
      Das Leinsamenöl hat eine heilende Wirkung auf die Knochenmineraldichte und diejenigen Marker, die mit der Osteoporose zusammen hängen. Sie werden durch die Einnahme von Leinsamenöl deutlich verringert. Dadurch sinkt insgesamt auch das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Diese Erkenntnis ist vor allem für Frauen nach der Menopause und für Frauen mit Diabetes wichtig.
      Der Wissenschaftler Mer Harvi und seine Kollegen am Nationalen Forschungszentrum in Kairo, Ägypten, erforschten über viele Jahre hinweg die Auswirkungen von Diabetes auf die Gesundheit der Knochen. In Laborstudien werteten sie aus, wie der Ernährung beigemischtes Leinsamenöl den Beginn der Osteoporose verzögern kann.
      In Tierversuchen arbeiteten die Forscher mit 70 Albino-Ratten, die sie in verschiedene Gruppen einteilten. Neben einer Kontrollgruppe gab es Ratten mit Diabetes und Ratten, denen die Eierstöcke entfernt worden waren, um den post-menopausalen Zustand zu simulieren. Sie wurden als ovx-Gruppe bezeichnet. Zusätzlich gab es noch eine Gruppe von ovx-Ratten mit Diabetes.
      Einige der Ratten erhielten normale Nahrung, während das Futter der anderen mit Leinsamenöl versetzt war. Bereits nach zwei Monaten wurden Blut- und Urinproben der Tiere analysiert. Von Interesse war der Insulin-ähnliche Wachstumsfaktor 1 (IGF-1) und der Wert des Osteocalcins. Dabei handelt es sich um ein Calcium bindendes Protein, das für die normale Mineralisierung der Knochen essentiell wichtig ist.
      Lesen Sie auch: Leinöl - Das Omega 3-Kraftpaket
      Leinsamenöl normalisierte den Knochenschwund
      Die Untersuchungen ergaben, dass diese beiden Verbindungen nur sehr geringfügig bei Ratten mit Diabetes zu finden waren. Dies deutet auf einen Knochenschwund hin. Die Konzentration von IGF-1 und Osteocalcin befanden sich jedoch auf einem normalen Niveau, sobald die Tiere mit Leinsamenöl ernährt wurden.
      Zudem fanden die Forscher heraus, dass ein erhöhter Spiegel von Desoxypyridinolin sank, wenn die Ratten das Leinsamenöl konsumierten. Beim Deoxypyridinolin handelt es sich um einen chemischen Stoff, der mit der Osteoporose in Verbindung gebracht wird, weil er mit dem Urin ausgeschieden wird, sobald Knochensubstanz abgebaut wird.


      Quellen:



      Hanföl


      Hanföl mit Chlorophyll und Beta-Carotin
      Für die Gewinnung von hochwertigem Hanföl wird die Hanfsamen kalt und schonend gepresst. Ein Hanföl von annähernd grüner Farbe entsteht. Das Grün stammt vom Chlorophyll, der goldene Schimmer von den im Hanföl enthaltenen Carotinoiden (z. B. Beta-Carotin).
      Beta-Carotin ist die Vorstufe des Vitamin A, das für die Augengesundheit äusserst wertvoll ist und zusätzlich für samtige Haut und gesunde Schleimhäute sorgt. Hanföl liefert natürlich auch – wie alle Öle – das Antioxidans Vitamin E und verschiedene hochwirksame sekundäre Pflanzenstoffe.
      Besonders wertvoll ist das Hanföl jedoch aufgrund seiner spezifischen Zusammensetzung der für uns Menschen essentiellen, also lebenswichtigen Fettsäuren.
      Hanföl mit 80 Prozent Omega-Fettsäuren
      Hanföl besteht zu 70 bis 80 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das allein ist nichts Besonderes. Denn ähnlich hohe Werte weisen andere Pflanzenöle ebenfalls auf, so z. B. das Distelöl, das Sonnenblumenöl, das Mohnöl oder auch das Traubenkernöl. Doch sind alle diese Öle nicht annähernd so gesund wie das Hanföl. Was also macht das Hanföl zu einem so aussergewöhnlichen und einzigartigen Öl?
      Zur Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören die Omega-3-Fettsäuren (insbesondere die Alpha-Linolensäure) und die Omega-6-Fettsäuren (insbesondere die Linolsäure). Diese beiden Fettsäuren können vom Körper nicht selbst gebildet werden und müssen ihm somit durch die Nahrung zugeführt werden. Sie sind daher essentielle Fettsäuren.
      In all den genannten Ölen überwiegen nun stark die Omega-6-Fettsäuren. Das Distelöl beispielsweise enthält 155 Mal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren. Und beim so beliebten Sonnenblumenöl lautet das Verhältnis 128 : 1, was bedeutet, dass es 128 Mal mehr Linolsäure enthält als Omega-3-Fettsäuren.
      Omega-6-Überschuss in vielen anderen Ölen fördert Entzündungen
      Dieser gravierende Überschuss an Linolsäure führt zu zwei Problemen: Zum einen kann die Linolsäure (Omega 6) im Körper zur entzündungsfördernden Arachidonsäure umgewandelt werden, was die Entstehung von sämtlichen Erkrankungen fördern kann, die mit chronisch entzündlichen Prozessen in Verbindung stehen (z. B. Arthritis, Parodontitis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, aber auch Multiple Sklerose, Diabetes, Arteriosklerose etc.).
      Bestehende entzündliche Krankheiten können von einem Übermass an Arachidonsäure natürlich noch verstärkt werden.
      Zum anderen sollte die Alpha-Linolensäure (Omega 3) im Körper des Menschen eigentlich zu den langkettigen Fettsäuren EPA und DHA umgebaut werden. Gerade EPA sorgt für eindeutig entzündungshemmende Effekte und könnte die entzündungsfördernde Wirkung der Linolsäure gut kompensieren. Dies gelingt jedoch nur, wenn Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander verspeist werden.
      Überwiegen aber die Omega-6-Fettsäuren so stark wie in den oben genannten Ölen, dann blockieren sie die Umwandlung der Omega-3-Fettsäuren in die entzündungshemmende Fettsäure EPA.
      Hanföl – Das perfekte Öl
      Ein Linolsäureüberschuss fördert Entzündungsprozesse also einerseits durch die übermässige Bildung der entzündungsfördernden Arachidonsäure und andererseits durch die verhinderte Bildung entzündungshemmender Fettsäuren.
      Das für den Menschen optimale Fettsäureverhältnis sollte etwa 3 : 1 lauten. Ein Öl wäre also dann perfekt, wenn es nur 3 Mal so viele Omega-6-Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren enthielte. Hanföl ist dieses perfekte Öl.
      Hanföl zur Zell-Regeneration
      Benötigt werden alle diese Fettsäuren natürlich nicht nur für die Regulierung von Entzündungsprozessen, sondern auch für die Produktion zahlreicher Hormone, für die Stärkung des Immunsystems, für optimale Gehirn- und Nervenfunktionen sowie zur Reparatur und Regeneration jeder einzelnen Zelle im ganzen Körper.
      Detailinformationen zur Wirkung der vorgestellten Fettsäuren im Hanföl finden Sie auch hier: Hanföl liefert wichtige Omega-3-Fettsäuren
      Hanföl – Innerlich und äusserlich bei Hautproblemen
      Hanföl versorgt aber noch mit zwei weiteren für den Menschen äusserst wichtigen und hilfreichen Fettsäuren. Die seltene Gamma-Linolensäure (eine Omega-6-Fettsäure) sowie die Stearidonsäure (eine Omega-3-Fettsäure).
      Die Gamma-Linolensäure kennt man besonders aus dem Nachtkerzen- oder Borretschsamenöl, zwei Öle, die z. B. bei Neurodermitis-Haut oder Schuppenflechte sowohl innerlich wie auch äusserlich Einsatz finden.
      Hanföl bei Hormonstörungen und BluthochdruckDie Gamma-Linolensäure hilft auch bei hormonellen Störungen (z. B. PMS oder in den Wechseljahren) bei der Wiederherstellung eines harmonischen Hormonhaushaltes. Darüber hinaus weiss man schon seit einer Studie aus den 1990er Jahren, dass die Gamma-Linolensäure eine blutdrucksenkende Wirkung aufweist.
      Hanföl gehört zu den wenigen Ölen, die Gamma-Linolensäure enthalten, und zwar zu 2 bis 4 %. Im Vergleich zum Nachtkerzen- und Borretschsamenöl schmeckt das Hanföl zudem sehr fein, so dass es sich sehr viel besser zur Versorgung mit Gamma-Linolensäure eignet.
      Bei den oben genannten Beschwerden kann das Hanföl daher sowohl innerlich als auch äusserlich eingesetzt werden. Bei empfindlicher und gestresster Haut oder auch bei entzündlichen Hautproblemen dient es als rasch einziehendes Pflegeöl mit juckreizstillender und beruhigender Wirkung.
      Hanföl bei chronischen Entzündungen aller Art
      Die Stearidonsäure nun ist wie die Alpha-Linolensäure eine Omega-3-Fettsäure, nur nicht annähernd so bekannt wie diese. Äusserst praktisch an der Stearidonsäure ist, dass sie im Organismus sehr viel effektiver als die Alpha-Linolensäure in die entzündungshemmende Fettsäure EPA verwandelt werden kann.
      Gemeinsam mit der Gamma-Linolensäure bildet die Stearidonsäure ausserdem ein ganz fantastisches Team. Mit vereinten Kräften hindern die beiden Fettsäuren die Umwandlung der Linolsäure in entzündungsfördernde Substanzen.
      Hanföl wirkt also gleich über mehrfache Mechanismen chronischen Entzündungen entgegen und kann die heute übliche Fettsäuren-Disharmonie ein für alle Mal in ein gesundes Gegenteil umkehren.
      Verwenden Sie zu diesem Zweck in der kalten Küche täglich 1 – 2 EL Hanföl und zur Abwechslung Olivenöl, kochen und braten Sie mit Bio-Kokos-Öl oder Ghee und meiden Sie die linolsäurereichen Ölsorten wie Distel- und Sonnenblumenöl.
      Hanföl statt Fisch
      Gemeinhin wird heutzutage ja der Verzehr von fettem Seefisch zur Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren empfohlen. Seefisch ist heute allerdings nicht selten mit Umweltgiften und Schwermetallen belastet, so dass ein häufiger Verzehr nicht jedem sinnvoll erscheint. Hanföl stellt hier eine ökologisch einwandfreie, vielseitige und höchst gesunde Lösung dar.
      Für vegan und vegetarisch lebende Menschen kommt Fisch zur Deckung des Omega-3-Fettsäurenbedarfs sowieso nicht in Frage, so dass auch hier das Hanföl eine wunderbare wohlschmeckende und pflanzliche Omega-3-Quelle bietet.
      Hanföl – Ideal für kalte Speisen und Salate
      In der Küche kann Hanföl wie jedes andere Öl verwendet werden, wobei sein idealer Einsatzbereich bei kalten Speisen liegt. Seine nussige Kräuternote passt daher ideal zu Salaten, zu rohem Sauerkraut, zu Dips und vielem mehr.
      Auch gekochte Speisen können mit Hanföl verfeinert werden. Dazu gibt man das Hanföl einfach nach dem Kochvorgang über die Gerichte. Zum Braten ist das Hanföl hingegen nicht geeignet, da seine wertvollen Fettsäuren spätestens bei 165 Grad Celsius geschädigt würden.
      Optimal wäre der Verzehr von täglich etwa 1 bis 2 Esslöffel Hanföl aus biologischer Erzeugung.
      Ihr Fernstudium zur Ernährungsberaterin
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      Quellen: