Aufgeben ist keine Option.Mein Weg zurück

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    • Respekt.
      Hut ab.
      Was mir so nicht gefällt, dass ich noch einen weiten Weg habe. Wenn ich das Bild anschaue, krass. Das sieht echt gut aus. Und hat mit dem Alter nichts zu tun. Ob alt oder jung. Hier kann sich jeder ein Beispiel nehmen.

      Gute Besserung und Duchehaltevermögen

      lg Wrangler
    • Hallo.
      Danke nochmals für die nette Worte und die Anerkennung durch Euch.
      Das bedeutet mir sehr viel und hilft mir mich weiter zu motivieren.

      Ich möchte Euch ein weiteres Update geben, leider ein eher negatives.
      Mein Training am 1.10.lief eigentlich recht gut, auch wenn natürlich die Trainingsgewichte lächerlich gering waren.
      Aber, es ist ein Anfang und nach rund 13 Wochen ohne ernsthaftes Beintraining und der Op (netdoktor.de/Krankheiten/Rueck…peration-Verste-9541.html)
      bei der mir die paar kleinen Metallteile einsetzt wurden, war ich dennoch zufrieden.


      Begonnen habe ich mit 35 Minuten Ergometer und leichtem Dehnen.
      Danach Frontkniebeuge im Powercage,tiefer als 90°
      Aufwärmen mit
      1.St x 10
      2.St x 10
      Leistungssätze
      1-5
      50 x 5
      Von Satz zu Satz fühlte es sich besser an und die anfänglichen Rückenschmerzen im Op Gebiet verflüchtigten sich.
      Danach reguläre Beugen,low bar.
      3 Sätze mit der Stange a 10 Wh.
      Danach zur Beinpresse
      Sätze 1-2 mit 150 x 15
      Sätze 3-5 a 180 x 15

      Dann noch Rumpftraining,Dehnen und Gleichgewichtsübungen.
      Bei den Gleichgewichtsübungen merke ich sehr stark das Defizit im rechten Bein.
      Bedingt durch die Teillähmung des Fusshebers,lateraler Anteil,muss der Fuss viel mehr arbeiten beim Einbeinstand
      und ermüdet sehr schnell.
      Überhaupt ist die hintere Kette meines rechten Beines noch wesentlich schneller müde und fühlbar dünner, als
      die des linken Beines.Der Tonus ist geringer und das Bein,inklusive Wade, messbar atrophiert.
      Die Lähmung macht es mir zudem unmöglich, schnell zu gehen oder zu rennen, ebenso springen mit rechts geht nicht.
      Ich hoffe sehr, das sich die Lähmung noch zurück bildet.Falls nicht, werde ich aber auch damit klar kommen müssen.

      3.10.
      Mein Körpergewicht ist dezent gestiegen auf 86 Kg,bei gleichbleibender Form.
      Crosstrainer 35 Minuten und Ergometer 10 Minuten.
      Da meine Oberschenkel schön aufgepumpt waren, machte ich schnell einen Drop Satz Beinstrecker.
      Der war nicht geplant, sondern ich hatte einfache Lust die Beine noch weiter zu fordern.
      Ich folge ab und an meinem Instinkt oder auch meinen Gelüsten im Training.
      Ganze, saubere Bewegung mit kurzer maximaler Kontraktion(HK) im gestreckten Zustand
      langsam absenken.
      50 x 12
      30 x 10
      15 x 12
      Danach fascial stretch für 2 x 45 Sekunden=Aua!

      Als nächstes machte ich wie geplant Sumo Dead Lift.
      4 Sätze mit 50 x 10
      Shrugs mit maximal Kontraktion(HK) und Betonung der dorsalen Bewegung, sprich die Schulterblätter nach hinten und oben ziehen,
      oben kurz halten.
      3 Sätze mit 50 x 15
      Klimmzüge breit und Flachbank Langhantel als Supersatz.
      1.x 9 plus 50 x 15
      2.x 8 plus 5ß x 15
      3.x 7 plus 50 x 15
      dann nur noch zwei Sätze Flachbank
      50 x 15
      Supersätze Dips mit Lattichen breit
      1. x12 plus 90 x 12
      2. x10 plus 90 x 12
      3. x10 plus 90 x 12
      4. x 9 plus 90 x 10
      Dann noch 3 Sätze hintere Schulter an der Maschine,reverse Butterfly.
      Auch hier mit HK und langsamer Bewegungsausführung.
      Sätze 1 und 2 mit
      50 x 15
      Satz 3
      50 x 12

      Danach das Übliche
      Dehnen und Gleichgewicht.

      Abends dann sehr starke Rückenschmerzen im rechten Op Gebiet,ausgehend von der rechten unten Schraube.
      Zog bis in den mittleren Teil der Rippen und über den Beckenkamm ins Bein.
      Ich kann mich bis heute nur mit starken Schmerzmitteln nach vorn beugen oder Rotationsbewegungen machen.

      Hab dementsprechend seit Montag nicht mehr trainiert und hoffe bald ein Lage-Kontrollröntgen
      machen zu können.
      Allerdings glaube ich nicht, dass der Cage oder die Schrauben verrutscht sind, es fühlt sich eher wie eine muskuläre
      Entzündung oder eine sehr starke Reizung der Haltestrukturen an.auf Grund meiner sehr hohen Knochendichte,
      hatten sie ja intra operativ Mühe die Schrauben überhaupt eindrehen zu können.
      Daher ist ein Luxation höchst unwahrscheinlich.

      Zudem bin ich auch seit Dienstag erkältet und das begünstigt sicher die Schmerzen.
      Wie auch immer, eine Zwangspause ist angesagt, aber damit kenne ich mich ja nun sehr gut aus.

      Werde Euch auf dem Laufenden halten, wie es an der Invalidenfront weiter geht.
      https://youtu.be/Fj47fuKDV9Y

      Philipper 4.13

      When you push yourself to and past your previous preconceived limits on a daily basis, you learn something about your mind and soul that few in our modern time understand.
    • Tao,
      ich hatte über mehrere Jahre Probleme mit Ischialgien,rechts betont.
      Es wurde eine Spinalkanalstenose L4/5 S1 diagnostiziert.Mein Vater hatte das auch, man kann also von einer genetischen
      Disposition ausgehen.Nur hatte er die Dekompressions Op erst mit 75.
      Im Laufe von zwei Jahren bekam ich einstweilen immer mal wieder Facetteninfiltrationen.
      Diese halfen dann aber immer weniger.Die Schmerzen wurden heftiger und ich stürzte fast, wenn diese Blitze durch mein Bein schossen.
      Ich bekam dann im September 2015 eine Fussheberparese und es wurde eine Dekompressions Op durchgeführt.
      Dabei wurde ein Teil des rechten Wirbelkörpers L5 entfernt um wieder Platz für den Nervenstrang zu schaffen.
      Unmittelbar nach der Op ging es mir gut und die Fussheberparese war auch weg.
      In der anschließenden Reha bekam ich immer mehr Schmerzen und wurde dann in die stationäre Schmerztherapie des Uni Klinikums Essen
      für drei Wochen aufgenommen.
      Dort half man mir wirklich sehr und ich war guter Hoffnung,nach nun mehr fast einem Jahr mit Schmerzen, wieder meiner Arbeit
      aufnehmen zu können.
      Am Wochenende vor der geplanten Wiedereingliederung,zunächst zwei Stunden, hob ich einen Kasten Wasser vom Boden und drehte mich damit zur Seite.
      Ein brutaler Schmerz im Op Gebiet war die Folge und die Fussheberschwäche war wieder da.
      Ein MRT ergab die Diagnose Gleitwirbel,wohl als Folge der erst Op und der daraus resultierenden Schwäche in der Statik meiner Wirbelsäule.
      Der nach vorne geschobene Wirbel drückte nun auf die Nerven.
      Rund 4 Wochen später erfolgte die Spondylose.Danach 2 Wochen nicht sitzen,6 Wochen schonen und dann zur Reha.
      Die Parese ist geblieben und meine Schmerzen, wenn auch anders geartet, habe ich weiter.
      Ich weiss aber, das es ein bis zwei Jahre dauern kann, bis die Schmerzen und auch die Parese möglicherweise vergehen.Vielleicht aber bleibt mir auch beides.Volle Belastbarkeit im Sport ca.12 Monate post Op.
      Unter zu Hilfenahme von Opiaten und weiteren Schmerz lindernden Medikamenten komme ich ganz gut durch den Alltag.
      Training inklusive.
      Und eines Tages werde ich auch wieder 200 Kg beugen.
      Momentan versuche ich eine Umschulung zu bekommen, mein alter Job geht mit den Beschwerden jetzt nicht mehr.
      Aber den hatte ich eh bis obenhin satt.Das Krankengeld beziehe ich jetzt mehr als ein Jahr
      Nach 78 Wochen ist damit Schluss.
      Am Liebsten wäre mir eine Erwerbsminderungsrente und dann 4 Stunden am Tag arbeiten.
      Aber das entscheiden andere.
      Mit 56,Richtung 57 und drei Schulter Op seit 2012 wird es nicht leicht für den Versicherungsträger etwas für mich zu finden, denke ich.
      Sitzen geht auch maximal eine Stunden;lange Stehen ist auch nicht.
      https://youtu.be/Fj47fuKDV9Y

      Philipper 4.13

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    • Das ist ein hartes Schicksal und es tut mir Leid sowas zu hören. Was Ich aber herauslese und das ist bemerkenswert ist deine Offenheit und dein Blick nach vorne. Es gibt unzählige Menschen die sich einfach hängen lassen würden.
      Bei dir merkt man genau das Gegenteil, wenn Ich deine Sätze lese du hast dich nicht damit abgefunden und Kämpfst.

      Großes Respekt dafür.
      Lieber stehend sterben, als kniend zu leben ! Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen - Sokrates -
    • oh echt übel dein Leidensweg, wundert mich echt das du noch Kniebeugen versuchst, ich persönlich würde das nicht machen, aber du scheinst irgendeinen antrieb für das zu haben der dich über jedes Limit drückt.

      Dies ist schon bewunderungswürdig aber auch sehr riskant.
      FORTES FORTUNA ADIUVAT
    • Wenn ich mir von einer Krankheit vorschreiben lassen sollte,wie ich lebe,kann ich auch gleich ins Heim
      oder besser noch auf den Friedhof.
      Die rückgratlose Herde welche heute unsere Welt bevölkert,hat vor allem Angst was weh tun könnte.

      "Better dead than average"
      Mike Bell
      https://youtu.be/Fj47fuKDV9Y

      Philipper 4.13

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    • Interessanter Ansatz zur Rehabilitation nach Bandscheibenvorfällen und anderen Wirbelsäulen Verletzungen/Op.
      Daran orientiere ich mich lieber,als an diesen ganzen Schontherapien.
      breakingmuscle.com/mobility-re…rehab-for-lumbar-injuries
      https://youtu.be/Fj47fuKDV9Y

      Philipper 4.13

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    • ich könnte jetzt sagen, das tut mir leide und ich hoffe......... blablabla

      du wirst einen Weg finden. Ran an das Problem. Ein Typ wie du erkennt Probleme und hat auch schon einen Plan für die Lösung.

      Da du oben die Rückgradlose Gesellschaft erwähnst. In diesem Sinne scheinst du ja nicht verletzt zu sein. Ich hoffe du verstehst.
      Den Rest wirst du schon wieder in Ordnung bringen.

      LG Wrangler