Anabolika sind wie Heroin, erzähle mehr von deiner Sucht.

  • Anabolika sind wie Heroin, erzähle mehr von deiner Sucht.

    Hallo Liebe Sportsfreunde,

    immer wieder sieht man User oder jemanden aus dem Bekanntenkreis die sagen sie würden nach XYZ Monaten
    absetzen. Nur die wenigsten schaffen dies und greifen kurze Zeit danach wieder zur Nadel.

    Welche Erfahrungen habt Ihr selbst gemacht, wie ist Euer Suchprofil ?!

    Ab jetzt gerne Anonym :thumbup:

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  • Wollte nur einmal Test ausprobieren und das sollte es dann gewesen sein!

    Und nun nach ein paar Jahren nix mehr mit Test only.

    Mittlerweile glaube ich die 5 Kur und dazu gekommen sind Drosta, GW, MK, Ephe, Epi,Johi usw.

    Tren war auch schon mal drin fasse ich aber nicht mehr, Teufelszeug.
  • Ich kenne das. Wollte auch zweimal absetzen und einmal 4 Wochen ausgehalten und das nächste Mal gebridgt. Zumindest mach ich regelmäßig Bluttests und EKG und laufe nicht dauerhaft auf Hochtouren. Mittlerweile hat man das Gefühl Stoffen gehört zu einem dazu.
  • Also ich bin generell nicht so der Suchtmensch wenn man das so bezeichnen kann. Rauchen war mit 16 cool und dann ehrlich einfach nur behindert, deshalb hab ich es nach ein paar Jahren, und nachdem ich alle meine Freunde Nikotin abhängig gemacht habe, einfach gelassen. Alkohol in der Menge von 2x 0,33 Pils in ner Disco gerne, aber mehr nein, mal gibt's ne Phase, in der ich abends eins öffne und nicht leer mach... So ist das mit Steroiden auch, die Leistung steigern gerne, aber nach ner Zeit mit Stoff wird das auch irgendwie blöd und ich brauche einfach ein Jahr ohne. Ich will aber irgendwann mal (keine Ahnung ob mit 50 Jahren, früher oder später) auf TRT und auch Schönheitsoperationen. Davor wird es viele Jahre ohne Stoff, und manchmal Monate mit Stoff geben.
  • Anabolika ist wie Heroin?
    Das ist Plural, wenn schon dann:
    Anabolika sind wie Heroin.
    Aber auch das wäre Quatsch, weil man es einfach nicht vergleichen kann.
    Niemand liegt wochenlang kotzend, zitternd und von Krämpfen geschüttelt in der Ecke wenn er testo absetzt.
    Sorry, @lodl, aber dieser Threadtitel würde eher in die Bildzeitung passen als in ein seriöses Forum.
    Wer mehr Zeit im Internet verbringt als am Eisen ist kein Pumper sondern ein Nerd.
  • @Armstrong

    Lodl meinte damit wohl eher das suchtpotential und die damit verbundene psychische abhängigkeit, als irgendwelche entzugserscheinungen. Aber macht nix, die meisten wissen ja bestimmt was gemeint ist :whistling:

    Vom suchtpotenzial übrigens mmn definitiv mit drogen vergleichbar :!:

    P.s.: ich habe den gravierenden fehler im titel des threads getilgt und falls du noch welche findest, darfst sie gerne behalten 8o

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tattoo-freak ()

  • tattoo-freak schrieb:

    Vom suchtpotenzial übrigens mmn definitiv mit drogen vergleichbar :!:
    Alle Substanzen, Verhalten oder Vorgehensweisen sind mit dem Suchtpotential von Drogen vergleichbar. Ob Spielsucht, Sportsucht, Zwänge oder Drogensucht, alle haben ein gemeinsam, sie schütten bestimmte Botenstoffe aus und das vergisst das Belohnungszentrum im Gehirn nicht.

    Schon vor Jahrtausenden haben wir unser Bewusstsein mit Substanzen erweitert oder verändert, dass steckt in unseren Genen. Schwierig wird es nur, wenn Süchte unser Leben bestimmen oder negativ beeinflussen, dass hat aber ausschließlich nur etwas mit der Persönlichkeit und nicht mit der Substanz selbst zu tun. Ist man psychisch labil und kompensiert Gefühle ect. mit Substanzen, spricht man heutzutage In der Medizin und Psychotherapie von sucht.

    Es gibt durchaus Menschen, die ein sehr erfolgreiches und unbeschwertes Leben führen, sich aber alle paar Wochen oder Monate einen Heroin Knaller setzen.
  • tattoo-freak schrieb:

    @Armstrong

    Lodl meinte damit wohl eher das suchtpotential und die damit verbundene psychische abhängigkeit, als irgendwelche entzugserscheinungen. Aber macht nix, die meisten wissen ja bestimmt was gemeint ist :whistling:

    Vom suchtpotenzial übrigens mmn definitiv mit drogen vergleichbar :!:

    P.s.: ich habe den gravierenden fehler im titel des threads getilgt und falls du noch welche findest, darfst sie gerne behalten 8o





    Ich finde es im Zusamenhang mit Anabolika schon sinnvoll sich mit der Frage zu beschäftigen ob ein Suchtverhalten vorliegt oder nicht.
    Was mich dabei nur stört ist, dass der unglücklich gewählte, reisserische Titel eine sachliche Beschäftigung mit dem Thema von vorneherein verhindert.

    @tattoo-freak, du musst zugeben gerade wenn das psychische Abhängigkeitspotential gemeint ist hinkt der Vergleich mit Heroin, dem Musterbeispiel für körperliche Sucht und Verderben.

    Dass es eine Tendenz zu psychischer Abhängigkeit geben kann bestreite ich nicht, sehe das aber genau wie @Blindside eher als individuelles Problem, das nicht zwangsläufig bei jedem auftritt und daher eher in der Person des Anwenders liegt als am Stoff selbst.
    Es gibt also durchaus auch verantwortungsvolle Anwender, die suchtfrei damit umgehen können.

    Deshalb fand ich auch den 2. Teil des Titels, "...erzähle mehr von deiner Sucht." unpassend, weil von vorneherein angenommen wird, dass beim Leser eine Sucht vorliegt anstatt zu fragen ob/in wie fern das überhaupt der Fall ist.
    Alles in allem werden also die gleichen voreingenommenen Zusammenhänge benutzt wie in der Regenbogenpresse und von denen wir uns hier eher distanzieren sollten.

    Dadurch von vorneherein etwas angenervt ist mir dann natürlich auch der "gravierende" Grammatikfehler stärker ins Auge gefallen, obwohl ich normalerweise nicht auf sowas rumreite.
    (ich sehe z.B. kommentarlos darüber hinweg, dass 90% der Forenmitglieder nicht injizieren sondern injezieren ;) ).
    Es hat eben nur perfekt ins Klischee gepasst.
    Wer mehr Zeit im Internet verbringt als am Eisen ist kein Pumper sondern ein Nerd.