Umdenken nach 1 Jahr Trainingspause

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    • Umdenken nach 1 Jahr Trainingspause

      Ich hatte wohl irgendwas zwischen 8-12 Monaten nicht mehr trainiert.
      Irgendwann kam das eine zum anderen und eh ich mich versehen habe, war ich raus.

      Am 5. November, meinem drittem Urlaubstag im Hotel ging es dann wieder los. Das war die Deadline, die ich mir als Neustart gesetzt hatte. Seitdem trainiere ich wieder regelmäßig.

      Jetzt hab ich aber grundsätzliches verändert, Handschuhe, Zughilfen und Gewichthebergürtel sind raus. Bisher gefällt es mir gut.

      Ich versuche das ganze jetzt auf diese Art, weil davor meine mangelnde Griffkraft immer mehr zum Problem wurde, und ich das umgangen bin.
      Genauso wie Probleme im Rückenstrecker.

      Inzwischen akzeptiere ich diese Dinge, steigere die Gewichte eben langsamer und komme nun (im Moment jedenfalls) auch an diesen Ecken weiter.

      Zusätzlich deine ich mich jetzt (seit zwei Tagen) auch einfach mehrmals täglich zwischendurch.
      Mal sehn, was es bringt.
    • Hört sich gut an, ich selbst verwende selten schwere Gewichte ich verändere eher die Frequenz. Immer wenn ich eine Zeit
      Kraftausdauer trainiere "8x8 nach Vince Gironda" dann kann ich danach auch wieder etwas mit den Gewichten hochgehen.

      Viel Erfolg bei deinem Neustart, bitte gib mal dein Feedback dazu ab ob es einen Memory Effekt gegeben hat ?!

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    • Am Anfang war es richtig deprimierend, der Pump war sofort da, aber die Kraft und die Ausdauer eine Einheit einigermaßen zu überleben, waren frustrierend. Aber dann ging es recht fix bergauf.
      Also ein Memory Effekt scheint da zu sein.

      Eine weitere Veränderung: nachdem ich jetzt ein Android Handy hab, und daher Gym Hero nicht mehr nutzen kann, hab ich jetzt eine App in der ich auch die Stoppuhr zwischen den Sätzen nutze.
      Während ich früher bei kniebeugen, Kreuzheben oder Klimmzügen gern ins bummeln geraten bin, auch weil ich dachte, ich falle um, zieh ich jetzt durch.
    • App löschen und nach Gefühl trainieren... mal ehrlich für was eine Stoppuhr zwischen den Sätzen - immer dieser
      Mainstream Wahnsinn. Ist genau wie der gleiche Müll letztens in der Werbung das man jetzt für die Zahnbürste schon
      eine App hat wo man schauen kann wie man seine Zähne putzt - bald gibt es eine App die einen sagt wann am besten
      scheissen gehen soll.

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    • Also ich mag es echt überhaupt nicht, nah Gefühl zu trainieren. Ich weiß dann weder, welche Gewichte ich davor geschafft hab, noch die wdh Anzahl.
      Und eine Steigerung möchte ich einfach sehen.
      Wenn man 1x extrem lange Pausen macht, und das andere Mal nicht, ändert sich bei mir die wdh Zahl in den darauf folgenden Sätzen schon.

      Bestimmt gibt es Leute, die das im Gefühl haben, und sich diese Sachen (Gewicht, Wiederholung) merken, und denen das dann Spaß macht. Aber für mich ist das nix
    • Ahhh das erklärt warum die ganzen Bodybuilder die letzten 40 Jahre keine Erfolge gefeiert haben weil sie die
      technischen Möglichkeiten nicht hatten. Komischerweise sind die Leute die ich im Studio sehe mit Ihren Fitness
      Trackern und Co die dünnsten im ganzen Studio.

      Wo ist das Problem einfach z.B. immer 8 Wiederholungen zu machen und wenn du beim ersten Satz merkst da geht
      noch mehr Gewicht dann mach mehr Gewicht oder mach so viele Wiederholungszahlen bis es zum Muskelversagen
      kommt.

      Bodybuilding ist keine Raketenforschung, nur dummes Gewicht auf und ab heben :thumbup:

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    • lodl schrieb:

      Ahhh das erklärt warum die ganzen Bodybuilder die letzten 40 Jahre keine Erfolge gefeiert haben weil sie die
      technischen Möglichkeiten nicht hatten. Komischerweise sind die Leute die ich im Studio sehe mit Ihren Fitness
      Trackern und Co die dünnsten im ganzen Studio.

      Wo ist das Problem einfach z.B. immer 8 Wiederholungen zu machen und wenn du beim ersten Satz merkst da geht
      noch mehr Gewicht dann mach mehr Gewicht oder mach so viele Wiederholungszahlen bis es zum Muskelversagen
      kommt.

      Bodybuilding ist keine Raketenforschung, nur dummes Gewicht auf und ab heben :thumbup:
      hätte ich nicht besser schreiben können.

      Ich mache bei Iso übungen manchmal nur 30-40 sec pause. Gerade beim Trizepsdrücken z.B. brauch ich nicht länger.

      Aber Kreuzheben oder Kniebeugen 30-60 sec pause? Nein danke.. da brauch ich einfach mal ne minute länger.

      Ich mach das nach Gefühl und es funktioniert 1a , aber da muss man sich auch ranhalten und ich hab meinen Freunden und Bekannten auch erklärt das Trainingsfläche Trainingsfläche ist. Und an der Bar wos shakes gibt kann man mal über alles reden! :)

      Hör auf deinen Körper. Das ist dass was einen erfahrenen mit mehreren Jahren ausmacht und vom blutigen Anfänger unterscheidet!

      Das mit ohne Handschuhe,Zughilfen und gürtel find ich sehr gut!!! Trainiere selber immer komplett RAW ( ausnahme zughilfen beim deadlift) und muss sagen das die Griffkraft jeden Monat besser wird.

      Finds super das du wieder angefangen hast und dich aufgerafft hast!

      Mach weiter so :)
    • Bei den Pausenzeiten Stimme ich in sofern zu, als das ich bei kniebeugen, Klimmzügen, Kreuzheben und Bankdrücken doppelt so lang Pause mache (120 sec) und auch brauche, wie bei den anderen Übungen.
      Dennoch mit Uhr.

      Ich brauch das, selbst wenn ich nie der beste werde... Wenn ich meinen Fortschritt nicht für mich belegen kann, ist es für mich einfach nicht so interessant.

      Sowohl mein innerer Schweinehund als auch meine Motivation profitieren.
      Ich sehe ja, bei Übung x hab ich das letzte Mal y Wdh geschafft, das ist dann motivationstechnisch meine "Mindestanforderung" an mich.
      Das liest sich schwachsinnig, weil es auch blöd zu schreiben ist, aber für mich passt es und führt zum Erfolg.
    • Gewichte tracken und pausen stoppen sind absolut ok. Der beste weg um konstant fortschritte zu erzielen. Wenn man eh seit jahren die selben gewichte benutzt brauch man das sicher nicht. Ohne log neigt man dazu sich selber zu bescheißen. Frag mal dorian yates wie oft er so nach gefühl trainiert oder irgend einen erofolgreichen powerlifter, gewichtheber.
    • Acardiac schrieb:

      Gewichte tracken und pausen stoppen sind absolut ok. Der beste weg um konstant fortschritte zu erzielen. Wenn man eh seit jahren die selben gewichte benutzt brauch man das sicher nicht. Ohne log neigt man dazu sich selber zu bescheißen. Frag mal dorian yates wie oft er so nach gefühl trainiert oder irgend einen erofolgreichen powerlifter, gewichtheber.
      haha aco :D ich kann deine Sicht der Dinge aufjedenfall auch nachvollziehen!

      Aber es ist ja auch Fakt das man als "reiner" BB ler , ich rede jetzt nicht von Powerliftern oder Powerbuildern usw. einfach eine ordentliche Kontraktion brauche und dass das wichtigste ist oder?

      Mir gehts halt einfach drum. Ich bewege schon ewig lang beim bankdrücken KH z.B. die 42er bei uns. Und ich weiß auch wieviel ich "immer" schaffe. manchmal eine Mehr manchmal eine weniger. Jedoch ist es für mich elementär den muskel zu treffen und zu killen. Ich könnte sicherlich auch mit 50er mit der halben ROM so wie die ganzen Fitnessfreunde.

      Um stärker zu werden ist für mich tracken definitiv wichtig!! und nicht ersetzbar. Aber für reine BBler ist dies mMn nicht wirklich notwendig.

      Oft spielt auch einfach das Ego mit das man "stärker" geworden ist und man sich besser fühlt.
      Ich mach ja selbst auch alle 3-4 Monate mal einen Max-Rep. versuch... einfach um zu sehen wie es aussieht ;)

      @schonvergeben ich denke das ist für viele wichtig auch wegen der Motivation! ziehs einfach durch. Wenns dir spaß macht ist es doch gut so. Hauptsache du bist wieder am start. der rest ist nebensache
    • also sagst du sozusagen das wenn man das Gewicht nicht erhöht ( also die Gesamtlast auf eine gewisse Zeit ) das man keinen erhöhten Muskelwachstum verzeichnen kann?

      Also z.B. jetzt in 60 sekunden 1000kg bankdrücken. egal ob 100kg x 10 oder ~140x7 z.B.?

      würde mich mal interessieren. so bin ich noch nie das Thema angegangen!
    • Der metabolische pathway initiiert auch Hypertrophie, ist aber weniger potent als der mechanische.

      3*8*100 und 8*3*100 ergeben die gleiche Tonnage und sind in dem Sinne mechanisch identisch. Höherer load rekrutiert aber mehr Muskelfasern und initiiert dadurch mehr Hypertrophie.

      Optimalerweise trainiert man so oft wie möglich so schwer wie möglich und mindestens jedes dritte Mal noch schwerer.
    • so, mal ein knappes Feedback: es läuft Ansicht gut, trotz einiger Renovierungsarbeiten zu Hause und der normalen Arbeit. Es bleibt wenig Zeit, aber es geht. Inzwischen hab ich ja noch nen Threat zum Bauchmuskeltraining eröffnet, um da mehr "Leben" in diesen Trainingstag zu bekommen.
      Die Ernährung hinterlässt auch wieder die (für mich sichtbaren) ersten Spuren.
      Kraft wird erträglicher. Kreuzheben z. B. mit 3x9 wdh und 100Kg, da ist jetzt wieder Luft zum steigern (Ziel wdh sind nur 8)
      Langhantelrudern vorgebeugt 80KG 3x8wdh... Es geht also etwas.
    • Es ist doch Grundsätzlich so, dass du deinen Trainingsplan so aufbauen solltest, dass du die komplexen Übungen am Anfang machst und dann die Isos ans "Ende" packst oder bin ich da auf dem Holzweg ?
      Wenn du also am bei den komplexeren Übungen eine längere Pause zwischen den Sätzen machst und bei den Isos dagegen kürzere Pausen hast bist doch nur am Handy/Wecker/App/Uhr fummeln und des würde mich persönlich tierisch nerven.

      Musik an -> Umgebung aus ... und wenn in nem Lied ne geile Stelle kommt und du die danach fühlst, dann nimm's Gewicht und los gehts ... Is doch alles Gefühlssache :)
      Man sollte wenigstens solange Optimist sein, bis die Amis von jeder Tiergattung ein Paar nach Cape Canaveral treiben.