eNos GW1516 das neue Wundermittel

    • eNos GW1516 das neue Wundermittel

      Seit gegrüßt,



      Da Pharmacom als erstes Lab Henos ( GW1516 ) auf den Markt bringen
      will, wäre mal interesant zu hören ob einer der hier weiß worum es da geht.

      Studien auf Englisch:
      http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23078396
      http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22982594

      DOPING - GW1516 und AICAR - Die neuen "Hilfsmittel"
      Die Chemie stimmt...

      GW1516 und AICAR – diese beiden Substanzen sind vor allem nach den Olympischen Spielen in Peking 2008 ins Gerede gekommen. Nach Funden im Müll verschiedener Rennställe sollen sie aber auch während der letzten Tour de France eine Rolle gespielt haben.

      Die neuen Substanzen

      GW1516 ist eine Entwicklung des britischen Pharmariesen GlaxoSmith- Kline. Es stimuliert u.a. die Glukoseaufnahme in die Zelle und soll zur Therapie von krankhaftem Übergewicht (Adipositas) und Diabetes mellitus Typ II („Altersdiabetes“, metabolisches Syndrom) eingesetzt werden. Das Präparat befindet sich zurzeit in der klinischen Prüfung der Phase II (Überprüfung des Therapiekonzeptes, Dosisfindung) und ist damit in seiner Entwicklung bereits relativ weit fortgeschritten. Aufgeschreckt durch die Meldungen aus Peking, hat die WADA sogleich GW1516 in die aktuelle Liste der verbotenen Substanzen aufgenommen, u. zw. interessanterweise im Abschnitt M3 („Gendoping“). Dies geschah offenbar deshalb, weil die Wirkung von GW1516 initial durch die Beeinflussung von einzelnen Genen zu Stande kommt. Laut Pressemitteilung des Zentrums für Präventive Dopingforschung der Deutschen Sporthochschule Köln vom 20. März des Jahres liegt eine massenspektrometrische Nachweismethode vor.
      AICAR steht für Aminoimidazol- Carboxamid-Ribonukleosid. Diese Substanz mit dem etwas sperrigen Namen sorgt wie GW1516 ebenfalls für einevermehrte Glukoseaufnahme in die Zelle, allerdings über einen anderen biochemischen Signalweg. Beide Substanzen wirken also synergistisch, d.h., sie verstärken einander und greifen in den Energiestoffwechsel ein. Da die Muskulatur unser größtes Organsystem ist, ist davon in erster Linie der Muskelstoffwechsel betroffen. So kommt es auch, dass unter der Gabe der Substanzen vermehrt phasische Typ-II-Muskelfasern (fast twitch) in tonische Typ-IFasern (slow twitch) umgewandelt werden. Gefördert wird damit die Ausdauerleistung der Muskulatur; auf die Kurzzeit- oder Sprintleistung der Muskeln haben AICAR/GW1516 einen eher nachteiligen Einfluss.
      Soweit bekannt, liegen für AICAR bisher ausschließlich tierexperimentelle Befunde vor. Diese sind dafür umso beeindruckender. Auf Laufbändern rannten die als Marathonmäuse berühmt gewordenen, gedopten Versuchstiere 44 % länger als eine Kontrollgruppe unbehandelter Tiere. Ob dieses Ergebnis auf den Menschen übertragbar ist, ist nicht bekannt. Darüber hinaus steht die Erarbeitung eines Nebenwirkungsprofils noch aus. Auch AICAR ist in der WADA-Liste verbotener Substanzen verzeichnet; ein Dopingtest liegt hingegen in weiter Ferne.

      Die mögliche Zukunft
      Die Doping-Szene ist ein Sumpf. Durch die innige Verquickung der kommerziellen Interessen aller beteiligten Gruppierungen mit dem erhofften individuellen Gewinn an Sozialprestige des einzelnen Athleten wird der Dschungel eher noch dichter werden, als dass er sich lichten wird. Die beiden genannten Beispiele demonstrieren darüber hinaus sehr schön, mit welch intellektuellen Aufwand hier von Fall zu Fall vorgegangen wird.
      Wie die Erfahrung in der Vergangenheit gezeigt hat, wird eine Erhöhung der Zahl der Kontrollen die Problematik nicht lösen können. Ein immer dichteres Kontrollsystem wird einerseits die persönlichen Freiheiten der Athleten in einem fast nicht mehr erträglichen Ausmaß einschränken. Andererseits wird damit, so ganz nebenbei, sehr viel Geld vernichtet.
      Dies soll wohlgemerkt kein Plädoyer für eine gänzliche Einstellung aller Doping- Kontrollen sein. Insbesondere die unangekündigten Trainingskontrollen (Out-of-Competition Testing) haben, auch das ist durch die Erfahrung belegt, einen systemstabilisierenden Effekt – wenn sie denn auch regelkonform durchgeführt werden.
      Die enormen Summen, die ein immer gigantischeres Kontrollsystem verschlingt, könnten sehr viel sinnvoller in entsprechende Präventionsprogramme investiert werden. Vor allem die Jugendarbeit in den einzelnen Vereinen sollte gestärkt und auf eine breitere Basis gestellt werden. Es gilt zu bedenken, dass eine Kontrolle immer funktioniert, nämlich die Selbstkontrolle. Unsere Kinder und Jugendlichen müssten durch entsprechende Schulung in die Lage versetztwerden, dass für sie Doping schlicht tabu ist. Außerdem muss endlich damit begonnen werden, die Trainer sowie die Funktionäre der Spitzenverbände rigoros auszutauschen. Solange „die alten Recken“ an den Schaltstellen sitzen, wird sich das System selbst perpetuieren.


      ander Berichte:

      WADA warnt die Sportler vor GW1516

      Die Gendoping-Substanz löst Krebserkrankungen aus

      Lebensgefährliche Pillen.

      Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) warnt eindringlich vor der Einnahme von GW1516, das bereits seit Jahren auf dem Schwarzmarkt erhältlich ist. Wegen der gefährlichen Nebenwirkungen wurde die Entwicklung des Medikaments während vorklinischer Studien abgebrochen. Eine Zulassung wird es nicht geben. Doch das scheint dopingwillige Sportler nicht abzuschrecken

      Eine Warnung der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, das ist eine ganz seltene Maßnahme. Gleichzeitig aber ein Beleg dafür, wie gefährlich GW1516 ist. Die Nebenwirkungen der Gendoping-Substanz sind so schwerwiegend, dass die Gesundheit der Sportler bei Einnahme massiv gefährdet wäre. Professor Wilhelm Schänzer, der Leiter des Kölner Doping-Kontroll-Labors, erläutert:

      "Es gibt einen Hinweis in einer Zeitschrift, die heißt ‚New Scientist‘, da redet man davon, dass bereits schon 2006 bei Versuchen der Firma mit Tieren, die mit GW1516 behandelt worden sind, insbesondere Mäusen, in allen Organen auch Krebsentstehungen dokumentiert werden konnten und dass man aus diesem Grund an dieser Substanz nicht mehr weiterarbeitet."

      Ursprünglich war GW1516 in der Medizin zur Bekämpfung von Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes, einer Stoffwechselkrankheit, vorgesehen. Bei Tierversuchen wurde dann eine Wirkung auf den Fettstoffwechsel nachgewiesen. Professor Schänzer:

      "Allerdings sind diese Verbesserungen zur Fettverbrennung im Tierversuch einhergehend gewesen mit deutlichen Leistungsverbesserungen. Die Tiere konnten dann im Versuch viel, viel länger schwimmen als Tiere, die nicht damit behandelt worden sind. Das haben die Wissenschaftler, die das untersucht haben, in ihren Publikationen gleich als Problem für den Sport dargestellt. Das könnte von Interesse sein für den Sportler. Das war letzten Endes der Grund, warum diese Substanz 2009 von der Welt-Anti-Doping-Agentur verboten worden ist."

      Dopinganalytiker bezeichnen GW1516 als Trainingsimitator für Ausdauersportler. Das heißt, ohne körperliche Aktivität steigert man die Wirkung der Enzyme, die man für die Energiebereitstellung benötigt. So wird die Ausdauer-Muskulatur vermehrt und gleichzeitig das Gewicht reduziert. Schon 2009 hatte das Kölner Zentrum für präventive Dopingforschung ein Nachweisverfahren für GW1516 entwickelt. 2011 gab die Kölner Arbeitsgruppe um Professor Mario Thevis eine Schwarzmarktwarnung für die Substanz heraus. Warum die Warnung der Welt-Anti-Doping-Agentur erst 2013 kommt, erläutert Professor Wilhelm Schänzer:

      "Ich gehe davon aus, dass man mit dem Auftauchen der ersten positiven Fälle gesehen hat, das ist möglicherweise doch ein Problem für den Sport und da hat man jetzt diesen Hinweis gegeben, um die Abschreckung weiter zu erhöhen."

      Denn die WADA spricht jetzt erstmals von positiven Fällen, ohne aber Namen zu nennen. In den Statistiken der Vorjahre taucht die verbotene Substanz noch nicht auf. Das heißt jedoch nicht, dass sie nicht genutzt wurde. Denn nicht alle von der WADA akkreditierten Laboratorien wenden das Nachweisverfahren an. Und im Internet kann GW1516 problemlos bestellt werden. Professor Schänzer:

      "Nur, wenn einmal eine Substanzstruktur bekannt ist, und das ist eine niedermolekulare Substanz, und die Herstellung doch nicht ganz so kompliziert ist, dann gibt es relativ schnell die Möglichkeit, dass Firmen das möglicherweise zu wissenschaftlichen Zwecken herstellen. Da muss man das natürlich kontrollieren. Oder dass eventuell Firmen, die auch auf dem Schwarzmarkt tätig sind, das herstellen, synthetisieren und vertreiben."

      Außerdem gibt es nach Aussage des Kölner Laborchefs Firmen, die diese Substanz für wissenschaftliche Untersuchungen anbieten. Das wäre eine andere mögliche Bezugsquelle.



      MFG

      mikka
      U-lab, Seller & Shop Anfragen sind nicht erwünscht und werden nicht beachtet!

      Ich Distanziere mich von jeglicher Art des Handels und der Beschaffung von illegalen Substanzen und verschreibungspflichtigen Medikamenten!

      Carpe Diem
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    • Wenn ich das richtig verstehe,wären die Substanzen für Kraftsportarten kontraproduktiv.
      https://youtu.be/Fj47fuKDV9Y

      Philipper 4.13

      When you push yourself to and past your previous preconceived limits on a daily basis, you learn something about your mind and soul that few in our modern time understand.
    • pharmacom ist nicht das erste lab gw 1516 gibt es schon sehr gut am markt.
      sollte man allerdings mit aicar kombinieren da beides synergetisch wirkt und erst dann richtig wirkt für bbler eher ungeeignet.
      die einzigste phase wo man es einbauen köntte wäre uin der diät wenn man extrem viel cardio machen möchte.
    • mikka76 schrieb:

      Da die Muskulatur unser größtes Organsystem ist, ist davon in erster Linie der Muskelstoffwechsel betroffen. So kommt es auch, dass unter der Gabe der Substanzen vermehrt phasische Typ-II-Muskelfasern (fast twitch) in tonische Typ-IFasern (slow twitch) umgewandelt werden. Gefördert wird damit die Ausdauerleistung der Muskulatur; auf die Kurzzeit- oder Sprintleistung der Muskeln haben AICAR/GW1516 einen eher nachteiligen Einfluss.


      Was sollen wir dann damit?
      A journey of a thousand miles begins with a single step!