Bitcoin

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    • Ich werde hier nach und nach mal aktuelle News zum Thema Bitcoin posten und welche Quellen sich zum Bezug lohnen. Vielleicht kommt dann endlich mal ein Thread zustande in dem man alle wichtigen Infos findet.

      1. Bitcoin.de (günstig und schnell)
      2. Bitstamp.net (günstig)
      3. Ebay
      4. Virwox.com (schnell aber teuer)

      1. Bitcoin.de ist ein deutsches Handelsportal der deutschen Fidor Bank für den Handel von Bitcoins. Man arbeitet bereits an einem System zur Implementierung eines Echtzeithandels, sodass Coins und Geld innerhalb von Sekunden transferiert werden können. Nach der Anmeldung eine kurze Verifizierung des eigenen Bankkontos mit Sofortüberweisung.de (kostet zwischen 0,10 und 0,20€) und dann kann der Handel bzw der Einkauf schon los gehen. Das Konto ist dann bis zu einem handelsvolumen von 2500€ freigeschaltet, danach ist eine Postident-Verifizierung notwendig.

      2. Bitstamp.net
      Hier muss man sich zunächst per Personalausweiskopie + Wohnortsbescheinigung verifizieren (Dauer ca. 2 Tage). Das Geld wird per SEPA ins Ausland überwiesen und ist innerhalb von 24h auf´s Bitstampkonto (in USD) konvertiert vorhanden. Sehr einfaches System das gut funktioniert.

      3. Ebay
      Die Preise bei den Verkäufern liegen hier meist 10% und mehr über dem Marktwert, dafür ist es ein einfacher Weg an Bitcoins zu kommen. ACHTUNG: Keine Zalungen per Paypal vornehmen, hier wird zu 99% betrogen da der Käufer nach dem Kauf oft einen Accountzugriff durch Fremde anzeigt und Paypal das Geld aufs Konto des Käufers zurück bucht (geht wahrscheinlich auch anders herum).

      4. Virwox.com
      Die wohl teuerste Möglichkeit, hier kann aber mit Paysafecard bezahlt werden (was bei Bitcoin aber schwachsinn ist, da man für 0,5% Gebühr seine Identität verschleiern lassen kann > Send Shared)
      Entschuldigt bitte die ständigen Rechtschreibfehler in den Texten (Groß-/Kleinschreibung). Mein Notebook ist schon älter und da funktioniert die Großschreibtaste nicht mehr wenn man da nicht fest genug drauf drückt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von burn-hard ()

    • Also ich muss sagen ich hab mich nicht wirklich bisher damit beschäftigt was ich aber in nächster zeit auf jeden Fall tun werde.

      Allerdings habe ich den Kurs beobachtet über die letzte zeit, vor Weihnachten war er ja mal bei knapp 300 unten und jetzt pendelt er ja um die 600 rum.

      Was ja ne Verdopplung ist, wie schnell lassen sich die. Coins denn real verkaufen?

      Wenn das relativ zügig ginge wäre das ja schon interessant.

      Vorallem liest man ja von relativ hohen Prognosen im laufe des Jahres.
      I am the one who knocks!
    • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es für das traden sinnvoll ist ein Account bei Mt.Gox (ist bei mir noch nicht freigeschaltet), Bitstamp und Bitcoin.de zu haben. Soll heißen du fotografierst deine beiden Persoseiten ab und eine Finanzamtsbescheinigung o.ä. staatliches Dokument mit Wohnanschrift und schickst es direkt nach Anmeldung dort hin. Das ganze dauert dann 2 Tage und nach 24h ist dein Geld bei Bitstamp oder auf dem Konto des Verkäufers von Bitcoin.de und du erhälst deine Coins.
      Die Volatilität wird sich nach und nach einstellen wird voraus gesagt, ich schreibe dazu später noch ein paar Updates wer nun alles auf den Coin gekommen ist...

      Das hin und her überweisen von und nach Bitstamp <-> Bitcoin.de dauert circa eine Stunde. Ich habe bis jetzt noch keine Verluste gemacht. Allerdings solltest du bis Ende des Monats nur mit kleinen Transaktionen hantieren, da ich vermute das der Kurs zum chin. Neujahr am 31.01. stark abstürzen wird. China hat seinen Börsen bis dahin ein Ultimatum gestellt (ES GIBT ABER KEINE BESTÄTIGTE QUELLE) den Handel mit Bitcoins bis dahin einzustellen um die eigene Währung zu schützen.

      Mach dir am besten gleich ein Konto bei der Fidorbank (denen gehört quasi Bitcoin.de als Anteilhaber) auf, dann läufst du nicht Gefahr das dein Konto wegen häufiger Transaktionen mit hohem Volumen gesperrt wird (Sparkassen und Postbanken machen dies wohl sehr gerne). Die Mächtigen mögen es scheinbar nicht wenn an ihrem Geldmonopol gerüttelt wird :D
      Entschuldigt bitte die ständigen Rechtschreibfehler in den Texten (Groß-/Kleinschreibung). Mein Notebook ist schon älter und da funktioniert die Großschreibtaste nicht mehr wenn man da nicht fest genug drauf drückt.
    • News 14.01.´14

      Wie ist die Lage in China? Was wird am 31. Januar geschehen? Wird der Bitcoin-Handel in China implodieren? Nichts von dem, was nun folgt, sind Fakten. Betrachten Sie es als ein Gemurmel, das ohne beglaubigte Quellen über mehrere Übersetzungen und Foren hier ankommt.

      Es ist weitgehend unmöglich, Nachrichten aus China auf Originalquellen zu prüfen, wenn man kein chinesisch kann und nicht mehrere Versionen von Übersetzungen ins Englische kursieren. Der Google-Übersetzer hilft dabei nicht wirklich weiter. Es gibt ein, zwei, vielleicht drei übersetzte Dokumente, einige Artikel in Magazinen, einige Statements chinesischer User von Bitcoin-Foren.

      Fangen wir mit dem an, was sicher zu sein scheint: die Volkspartei hat es am 5. Dezember “Dritte-Partei-Finanzdienstleistern” untersagt, mit Bitcoin-Börsen Geschäfte zu machen. Genauer gesagt: Sie dürfen Geld von den Börsen auszahlen, aber nicht einzahlen.

      Wäre der Bitcoin ein Pyramidenspiel, wäre dies ein bewundernswertes Manöver der Regierung: Sie sticht mit der Nadel in die Blase. Es darf kein Geld mehr rein, nur noch raus.

      Bei BTCChina, der bis dato größten Börse der Welt, zogen sich nach der Meldung in rascher Folge Zahlungsanbieter und dann auch fast alle Banken zurück. Zwei große Unternehmen, Baidu und die chinesische Telekom, nahmen die Bitcoin-Akzeptanz zurück.

      Es gibt die Nachricht, die Börsen müssten zum chinesischen Neujahr – also Ende Januar – den Betrieb komplett einstellen. Mir liegt allerdings keine Quelle hierfür vor, ich habe aber auch nichts Gegenteiliges gehört.

      Im Verlauf des vergangenen Monats sank der Umsatz von BTCChina kontinuierlich. Die Börse führte angeblich die Einzahlung mit Gutscheinen sowie Bargeld ein. Währenddessen hat Huobi, ebenfalls eine chinesische Börse, die jedoch noch Banküberweisungen akzeptiert, die Führung übernommen. Die Börse ließ das Geld direkt über die Bankkonten der Geschäftsführer einzahlen. Nun wurde diese Möglichkeit ebenfalls gestrichen. Taobao, das chinesische Ebay, hat kürzlich den Handel von Bitcoins verbannt.

      Es gibt zwei Theorien, weshalb China wie wild Bitcoins gekauft hat und dies auch weiterhin tut. Entweder weil sie damit die strengen Kapitalkontrollen umgehen können – oder weil Chinesen einfach exzessive Spekulanten sind.

      Über die Theorie erste kann ich nichts sagen. Ich weiß nicht, ob und wie oft der Bitcoin in China genutzt wird. An der zweiten Theorie scheint etwas dran zu sein:
      Erst ___ gab es die Knoblauchblase, in der gewöhnliche Knoblauchknollen ___ Euro wert waren.

      Die South China Morning Post (SCMP) hat keinen Zweifel, dass es dem Bitcoin ebenso geht. Die Zeitung bezeichnet China als “Land der Einzelhandelsblasen”. Zwei Beispiele seien purer Tee und Bilder mit lachenden Gesichtern. Ein drittes sind deutsche Geldscheine aus der Hyperinflation, die wegen ihrer vielen Nullen Spekulanten angezogen hatten.

      Die Zeitung erklärt, warum das so ist: Seit 1978 wächst das chinesische Wirtschaft mit durchschnittlich 22 Prozent im Jahr (?). Chinesen haben Geld zum Sparen, doch die hohe Inflation frisst es ihnen weg. Daher erscheint es rentabler, mit seinem Geld zu spielen.

      Die SCMP erklärt weiter, dass die chinesische Regierung in der Regel Spekulationsblasen wie etwa die Immobilienblase, dulde, damit die Leute unterhalten werden. Wenn es schief geht, kann sie das verspielte Geld immer noch umverteilen. Die Bitcoin-Blase, so die Zeitung weiter, käme jedoch vom Ausland. Sie habe nur den Zweck, die chinesischen Massen zu berauben. Da ihn die Regierung nicht unter Kontrolle habe, könne sie ihn nicht tolerieren.

      Soweit eine Zeitung aus China, die angeblich in enger Verbindung mit der chinesischen Regierung steht. Ein chinesischer Teilnehmer von bitcointalk erklärt, dass in China eine Anordnung der Zentralbank interpretierbar ist und Loyalität erwartet, weshalb jede neue Interpretation und Entscheidung der Regierung die vorhergegangene überschreibt. Der Nutzer meint, die Entscheidung über den Bitcoin sei in China bereits gefallen. Jede weitere Anwendung des Banns am 5. Dezember falle harscher aus als die vorhergegangene.
      (Bitcoin.de)
      Entschuldigt bitte die ständigen Rechtschreibfehler in den Texten (Groß-/Kleinschreibung). Mein Notebook ist schon älter und da funktioniert die Großschreibtaste nicht mehr wenn man da nicht fest genug drauf drückt.
    • News 14.01.´14

      Die Wahrheit des ersten Newsrückblick des Jahres ist: Der Bitcoin-Preis wird von Nachrichten und Gerüchten getrieben. Und von diesen gab es in den ersten zehn Tagen des neuen Jahres mehr als geng: Großartige neue Akzeptanzstellen, Unterstützung durch einen Senator, eine Ente – und eine Meldung zu den Coins von Dread Pirate Roberts. Kein Wunder fährt der Kurs mal wieder Achterbahn.

      Die ersten paar Tage im neuen Jahr liefen für den Bitcoin fast schon zu prächtig, um wahr zu sein. Noch bevor die Raketenpappschäfte von Sylvester aufgeräumt waren, setzte der Preis zum Anstieg an. Es ging einige Tagen kontinuierlich hinauf, von 550 auf fast 750 Euro, dann aber wieder hinab, auf etwa 600. Orchestriert wurde das Kursspiel von einem Feuerwerk aus Nachrichten und Gerüchten. 2013 hat der Bitcoin im Untergrund begonnen, 2014 im Rampenlicht der Medien. Das Gemurmel im Netz war nie größer.

      Die Erwartungen auch nicht. Eine Umfrage fand heraus, dass 56 Prozent der Bitcoiner schätzen, der Preis würde 2014 10.000 Dollar erreichen. Ich würde mich nicht drauf verlassen. Aber die Umfrage zeigt, wie hoch das Selbstvertrauen der Bitcoiner ist. Die Stimmung war nie besser.

      Bestätigt wird die Euphorie durch einige neue, große Akzeptanzstellen: der Browsergame Gigant Zynga (sicher, für sechs Spiele), der Porno-Riese porn.com (sicher, aber überteuert), der große Online-Versandhandel Overstock (wahrscheinlich) und die video-on-demand-Plattform Netflix (vielleicht). Das ist doch was, insbesondere, weil drei der vier genannten Plattformen virtuelle Güter handeln, für die der Bitcoin wie maßgeschneidert scheint.

      Und noch ein paar gute Nachrichten: Ein ATM wird in Bratislava aufgestellt (vermutlich), Singapur besteuert Bitcoin (wahrscheinlich), US-Senator Carper sagt im Fernsehen, er will Bitcoin eine Chance geben (sicher), BTCChina stellt neue Leute ein (angeblich) …

      Überflüssigerweise war kurz die Meldung zu sehen, Facebook akzeptiere Bitcoins. War natürlich eine Ente, ein Fake, ein Versuch, den Kurs hochzutreiben. Gerüchte bewegen den Markt, und die Szene giert manchmal zu sehr nach ihnen.

      Gleichzeitig bewegen natürlich schlechte Nachrichten den Markt. Darum ging der Kurs ja auch wieder auf etwa 600 Euro runter. Beispielsweise gab es diese Meldung: Das FBI wird die von Dread Pirate Roberts beschlagnahmten Bitcoins auf den Markt werfen. Das Online-Magazin TechCrunch zitiert eine Quelle aus dem US-Justizministerium, derzufolge darüber nachgedacht wird, die Bitcoins gegen “weniger volatile Währungen” zu verkaufen.
      Dread Pirate Roberts aka Ross Ulbricht war der Mastermind des Deep-Web-Drogenportals Silk Road. Als ihn das FBI nach jahrelangen Cyber-Ermittlungen festnahm, beschlagnahmte es Wallets mit 200.000 Bitcoins. Diese Summe wird möglicherweise demnächst auf den Markt geknallt.

      Bitte keine Panik. Das FBI kann auch rechnen. Es wird kaum die Börsen niederbomben, indem es alle Coins auf einmal verkauft. Aber sofern es juristisch möglich ist, ist es ein mögliches Szenario, dass die Bitcoins in den kommenden Wochen und Monaten auf den Markt strömen. Würden Sie vom FBI erwarten, dass es 200 Millionen langfristig in Bitcoin anlegt? Kaum.

      Man könnte lange darüber spekulieren, auf welchen Märkten und Wegen das FBI die Bitcoins verkaufen wird. Die wichtigere Frage ist aber: Ist das eine Katastrophe? An sich sollte es keine sein. Es gibt nur 21 Millionen Bitcoins, da sollte es nicht nötig sein, dass 200.000 davon für immer und ewig eingefroren bleiben. Für die Distribution der Bitcoins – die, das sei nur kurz angemerkt, sehr ungleich ist – könnte das gesund sein.

      Als Vergleichswert in Zahlen kann die natürliche Inflation des Bitcoins herhalten. Also die Anzahl von Bitcoins, welche von den Minern geschöpft werden.

      etwa alle zehn Minuten ein Block = 25 Bitcoins
      6 Blocks je Stunde = 150 Bitcoins
      144 Blocks am Tag = 3.600 Bitcoins
      4.320 Blocks im Monat = 108.000 Bitcoins

      200.000 Bitcoins entsprechen also etwa den Bitcoins, die die Miner in zwei Monaten auf den Markt bringen. Soviel zur Einordnung.

      UPDATE: Das FBI spricht nach aktuellen Angaben von gerade mal 30.000 Bitcoins die auf den Markt geschmissen werden sollen (mehr haben sie wohl nicht vom Silkroad Betreiber erbeuten können).
      Diese geringe Menge wird den Kurs nicht großartig beeinflussen..
      Entschuldigt bitte die ständigen Rechtschreibfehler in den Texten (Groß-/Kleinschreibung). Mein Notebook ist schon älter und da funktioniert die Großschreibtaste nicht mehr wenn man da nicht fest genug drauf drückt.
    • News 17.01.´14

      eBay UK erlaubt ab 10 Februar offiziell den Handel mit Bitcoins in einer eigenen Kategorie namens "virtual currency". Soll bedeuten Ebay sieht Bitcoins bereits als Zahlungsmittel und nicht als bloßes Spekulations-/Investionsobjekt! (Coindesk; 17.01.´14)

      Bitcoins ziehen in die NBA ein. Unter dem Namen "NBA 3.0" wirbt die NBA zur stärkeren Technologisierung der Basketballliga. Fans der Sacramento Kings können bereits jetzt Eintrittskarten, Merchndising und Verpflegung mit Bitcoins bezahlen. Die Spieler selbst gaben an auch Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptieren zu wollen. Die Fans der Kings dankten es dem Teamchef mit sovielen Dauerkartenkäufen wie nie zuvor. (Wall Street Journal; 17.01.´14)
      Entschuldigt bitte die ständigen Rechtschreibfehler in den Texten (Groß-/Kleinschreibung). Mein Notebook ist schon älter und da funktioniert die Großschreibtaste nicht mehr wenn man da nicht fest genug drauf drückt.
    • all4btc.com macht es möglich bei Amazon und Ebay mit Bitcoins zu zahlen. Laut Kundenaussagen ist das System noch etwas ausbaufähig aber es funktioniert.
      all4btc wird von bitcoinsberlin.de betrieben, welher widerum Partner für Bitpay in Deutschland ist (wicklen Zahlungen für Unternehmen ab), es handelt sich hierbei also nicht um irgendeinen Kleinunternehmer.
      al4btc tritt hier als Zwischenhändler auf, was aber keine Probleme bei Garantiefällen geben sollte da ihr ja direkt beliefert werdet und nur das Unternehmen zahlt.
      Dieser Service kostet allerdings 5% Gebühren und lohnt sich nur wenn die Bitcoins sehr günstig eingekauft wurden, da durch Wertsteigerungen die Gebühr ausgeglichen werden kann und man evtl sogar Geld spart bei starkem Kurszuwachs.
      Entschuldigt bitte die ständigen Rechtschreibfehler in den Texten (Groß-/Kleinschreibung). Mein Notebook ist schon älter und da funktioniert die Großschreibtaste nicht mehr wenn man da nicht fest genug drauf drückt.
    • Versteuerung von Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften

      Neues Jahr, neue Steuererklärung. Wer 2013 Bitcoins gehalten hat, hat kräftig Gewinne eingefahren. Nun ist es an der Zeit, diese steuerlich zu berücksichtigen und dem Fiskus seinen Anteil an den Gewinnen zuzugestehen. Wir erklären, wie es geht.

      Sind Gewinne aus Bitcoins steuerpflichtig?

      Selbstverständlich. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat Bitcoins als privates Geld definiert, was zugleich eine Anerkennung der Kryptowährung war – aber auch einen steuerlichen Zugriff ermöglicht.

      Wie werden Bitcoin-Gewinne versteuert?

      Anders als andere Anlageobjekte fällt für Bitcoins keine Abgeltungssteuer von 25 Prozent an. Stattdessen gilt der Verkauf von Bitcoins als privates Veräußerungsgeschäft. Das heißt: Die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis muss als Gewinn in der Einkommensteuererklärung in der Anlage SO deklariert werden. Dabei greift vermutlich die Fifo-Methode: First in, first out. Der zuerst angeschaffte Bitcoin gilt als der zuerst verkaufte. Wenn Sie also Ihren ersten Bitcoin im Januar 2013 für 10 Euro gekauft haben und erstmal im Dezember einen Bitcoin für 650 Euro verkauft haben, beträgt der Gewinn 640 Euro. Dieser wird dann mit Ihrem persönlichen Einkommenssteuersatz verrechnet.

      Gibt es Ausnahmen?

      Aber natürlich. Schließlich reden wir vom deutschen Steuerrecht. Wer einen Bitcoin länger als 12 Monate hält, muss keine Steuern auf dessen Veräußerung bezahlen. Außerdem gibt es eine Freigrenze für private Veräußerungsgeschäfte von 600 Euro, was bedeutet, dass Sie erst ab diesem Betrag Steuern bezahlen müssen. Nicht verwechseln sollten Sie jedoch die Freigrenze mit einem Freibetrag: Auch die 600 Euro unterhalb der Grenze müssen besteuert werden, wenn Sie darüber liegen.
      (c) Thorben Wengert / pixelio.de


      Was ist, wenn ich Bitcoins auf einer Börse gehandelt habe?


      Dies befreit Sie nicht von der Steuer, sondern macht die Sache komplizierter. Sobald ein Bitcoin verkauft wurde, gilt das private Veräußerungsgeschäft als vollendet – und wird besteuert. Egal ob die Euros auf Ihrem Bankkonto oder auf dem Treuhandkonto einer internationalen Börse gelandet sind. Falls Sie traden, werden Sie also nicht darum herumkommen, jeden Kauf und Verkauf einzeln aufzulisten. Immerhin dürfen Sie auch Verluste miteinberechnen. Außerdem können Sie, wenn Sie Ihre Bitcoin auf solchen “Depots” lagern, die Fifo-Methode für die Depots gesondert anwenden.

      Gilt es auch als Veräußerungsgeschäft, wenn ich mit Bitcoins bezahle?

      Aber ja. Auch in diesem Fall müssen Sie via Fifo ermitteln, wie hoch ihr Gewinn war. Selbst wenn Sie nur eine Pizza bestellt haben …

      Was ist, wenn ich Gewinne aus Shares oder Securities gemacht habe?

      Jetzt wird es heikel. Die Regeln, nach denen Bitcoins zu versteuern sind, sind dieselben wie für Fremdwährungsguthaben. Wenn aus Fremdwährungsguthaben Zinserträge erzielt werden, verlängert sich die sogenannte Spekulationsfrist auf zehn Jahre. Es wäre möglich, dass hierfür eine Abgeltungssteuer anfällt. In diesem Fall bitten wir Sie, bei Ihrem Steuerberater oder beim Finanzamt nachzufragen. Wir sind gespannt, was dabei rauskommt.

      Wie werden Altcoins besteuert?

      Sie glauben nicht ernsthaft, dass es dazu eine offizielle Richtlinie gibt, oder? Wir vermuten aber, dass auf Altcoins dasselbe zutrifft wie auf Bitcoins: Sie sind wie private Veräußerungsgewinne zu besteuern. Also: Wenn Sie mit Bitcoins einen Altcoin kaufen, gilt dies als erste, in Euro festzuhaltende, womöglich gewinnbringende Veräußerung. Der Altcoin gilt dann als (in Euro zu berechnenden) Einkauf. Wenn Sie später bei günstigem Kurs den Altcoin wieder gegen Bitcoins tauschen, gilt dies wieder als Veräußerung, deren Gewinn Sie in Euro notieren müssen, sowie als Kauf von Bitcoin, der ebenfalls in Euro berechnet wird. Ja, es ist kompliziert.

      Und die Miner? (Anm. des TE: Miner sind Leute die Bitcoins mit hohem Rechenaufwand selbst erzeugen; lohnt sich nicht mehr für Privatpersonen)

      Tja. Da Miner keine Bitcoins gekauft haben, sondern diese geschöpft haben, wird die Geschichte mit dem privaten Veräußerungsgeschäft hinfällig. Eine offizielle Einschätzung gibt es bisher nicht. Allerdings sollten die Gewinne aus dem Minen als private oder gewerbliche Einnahme gewertet und mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz berechnet werden. Grundlage hierfür ist der Preis an dem Tag, an dem die Bitcoins erzeugt worden sind, es gilt ein Freibetrag von 256 Euro für private Miner, Ausgaben für Strom- oder Hardware können selbstverständlich abgezogen werden. Ungeklärt ist, ob Bitcoins von Minern umsatzsteuerpflichtig sind: Das BMF hat Bitcoins ausdrücklich von der Umsatzsteuerbefreiung, wie sie für Geld gilt, ausgenommen. Möglicherweise müssen Miner also für den Verkauf von Bitcoins Umsatzsteuern bezahlen. Diese wären dann selbstverständlich mit den Ausgaben für Hardware und Strom verrechenbar.

      Muss ich das alles nachweisen?

      Im Zweifel ja. In Ihrer Steuererklärung müssen Sie jedoch keine Bitcoins ausführen, die Sie erworben, aber noch nicht oder erst nach mehr als einem Jahr verkauft haben. Es ist jedoch zu empfehlen, die Steuererklärung mit einer Berechnung der steuerpflichtigen Gewinne zu versehen. Falls eine Steuerprüfung ansteht, müssen Sie alles nachweisen.

      Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit, sondern gibt die persönliche Meinung des Verfassers wider. Bitte konsultieren Sie bei konkreten Rechts- und Steuerfragen einen Anwalt oder Steuerberater Ihres Vertrauens. Die steuerliche Behandlung von Bitcoins ist für alle Beteiligten – sowohl Steuerzahler als auch Finanzbeamte – Neuland. Daher sind wir über jeden Kommentar, jedes Statements eines Fachmanns sowie über jeden Bericht vom Abfassen der Steuererklärung dankbar.
      (Bitcoin.de)
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    • Wow super informativ was du da alles zusammen getragen hast. Danke!

      Meine persönliche Empfehlung ist Bitcoins bei Ebay Kleinanzeigen raussuchen und Bar vor Ort bezahlen.

      Minen ist mittlerweile keine Alternative mehr. Da muss man schon richtig Schotter investieren bei den Kursen!
      Das Katabolmonster lauert überall. :S
    • Bei Ebay Kleinanzeigen ist der Verkauf eigentlich verboten. Hab es auch mehrmals versucht mit verschiedenen Formulierungen und immer die selbe Antwort:
      "Die Gefahr Falschgeld in Umlauf zu bringen sei zu hoch"... Solche Deppen!

      localbitcoins.com ist auch nicht schlecht um Geschäftspartner zu finden. Bei Ebay kaufen klappt auch einwandfrei wenn man per Überweisung bezahlt, habe dort anfangs auch bei nem Typen häufiger welche gekauft...
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    • Okay krass. Vor nem halben Jahr hab ich da nen paar ergattern können, die ich dann hier um die Ecke abgeholt hab.

      Aber stimmt. Man findet auch schon gar nix mehr!
      Das Katabolmonster lauert überall. :S
    • News 20.01.´14

      In Chicago hat es sich der 28-jährige Jonathan Solomon zur Aufgabe gemacht soviele Unternehmen wie möglich an den Bitcoin zu gewöhnen und in auch als Zahlungsmethode zu akzeptieren. (Anm. d. TE: In Chicago wurde im Jahre 2012 alle 24h ein neues Unternehmen gegründet, hier liegt also ordentlich potenzial für den Bitcoin versteckt).
      Die Atlas Brewing Company ist die erste Bar, die Bitcoins akzeptiert (seit 6. Januar). Allerdings wurde der Unternehmer von seiner Bank wegen der starken Kursschwankungen gewarnt (Was ja kein Wunder ist - Bitcoin und Banken sind Gegenspieler!)

      Amerikas neuntgrößte Zeitung, die Chicago Suntimes, wird am 1. Februar für 24h den Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren.
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    • Wow, da geht was:
      "Bitte entschuldigen Sie

      Wegen der Berichterstattung in den Medien und dem damit verbundenen Ansturm auf unsere Seite, ist bitcoin.de aktuell nur eingeschränkt erreich- und nutzbar.

      Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Verbesserung der Situation und bitten um Entschuldigung für eventuelle Unannehmlichkeiten. " (Bitcoin.de; 21.01.´14; 15:15)
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    • Ich finde das super und hoffe, daß bitcoins so richtig mainstreammäßig Verbreitung finden.
      Nicht nur weil mit der Masse auch die Sicherheit für unserer Zwecke steigt, sondern weil damit auch ein bißchen das Geldmonpol der Hochfinanz bröckelt.
      Zumindest vorläufig

      Alles was die internationalen Banken ärgert hat für mich schon mal eine gewisse Grundsympathie :)
    • Auf jeden Fall, es müssen nur noch mehr Wege beschritten werden die "Anti-money laudering"-Gesetze zu umgehen. Nicht um aktiv geldwäsche zu betreiben sondern um den Staaten in die Suppe zu spucken und ihnen zu zeigen das man sich als mündiger Bürger auch anders zu helfen weiß bei zu hohen Steuersätzen.
      Man sollte beginnen Löhne mit Bitcoin auszuzahlen und das ganze Geld schön am Fiskus vorbei schleusen wenn die die Steuern für Arbeitnehmer nicht senken. Mal sehen ob der Schweinestall mit seiner Geldverschwenderei in Sozialbankmanier dann weiter anhält oder sich die Bonzen dem Druck beugen...
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    • News 21.01.´14

      Rasanter Anstieg: Täglich über 4 Millionen Tweets auf twitter die das Wort Bitcoin enthalten (bitcoinpulse.com/chart/twitter/num_daily_tweets/total)

      Zürich erhält ersten Bitcoin-Bankomaten: (20min.ch/finance/news/story/Zu…tcoin-Bankomaten-16385695)

      Gutes Statement eines Brokers zur medialen Berichterstattung: "Wenn ich mir die Medienberichterstattung so anschaue - egal ob Focus, SAT1 oder sonstwo, dann werde ich meist darauf hin gewiesen, daß der Bitcoin ein gewaltiges Risiko in sich berge - einschließlich Totalverlust.
      Komisch: wenn ich mir dahingegen auf diversen Finanzblättern die dort propagierten Anlagemöglichkeiten anschaue, dann kommt nie ein Hinweis auf möglichen Totalverlust (z.B. beim Euro - der ja seit 2009 kontinuierlich auf der "Intensivstation" liegt und seitdem quasi nur noch künstlich am Leben gehalten werden kann und immer wieder aufs Neue gerettet werden muß).
      Wie schätzt Du derartige Artikel ein, welche nie vergessen, entweder in der Überschrift oder spätestens in der Einleitung zum Hauptteil auf einen "Toatalverlust" hinzuweisen? "
      > Die Bänker und Spekulanten wollen wohl noch ein wenig Spielgeld verdienen und solange der Bevölkerung den Sauertopf zu futtern geben... <

      Bitcoin Ökosystem wächst wächst zunehmend. Immer mehr Startups bilden sich auf Grundlage des neuen Geschäftmodells. (netzwertig.com/2014/01/21/the-…t-das-startup-oekosystem/)
      Entschuldigt bitte die ständigen Rechtschreibfehler in den Texten (Groß-/Kleinschreibung). Mein Notebook ist schon älter und da funktioniert die Großschreibtaste nicht mehr wenn man da nicht fest genug drauf drückt.
    • News 23.01.´14

      Nachdem der amerikanische Onlinehändler Overstock 130.000 USD nur durch die Akzeptanz von Bitcoin umgesetzt hat (ausschließlich neue Kunden) fragt man sich indessen warum solche Giganten wie Amazon.com noch nicht längst einen Schritt in diese Richtung gegangen sind?! Der Geschäftsführer ist der Meinung, dass es verrückt wäre sich nicht in einen Markt mit einem monatlichen Zuwachs von rund 30% zu stürzen sagte er in einem CNN Interview. (Bitcoini.com)

      (Anm. des TE.: Trotz allen Fürsprechern gibt es auch weiterhin Raffzähne des Geldmonopols die die Gewinne ihrer Spekulationen lieber für sich hätten)...und so warnt die deutsche Bundesbank vor der Volatilität und dem hohen Risiko eines Investment (Anm. des TE: ...während man andererseits durch die EZB frisches Geld für die, über ihre Verhältnisse lebenden, Länder druckt :D ). Man solle demnach soviele Informationen wie möglich über die Investition in Erfahrung bringen (Anm. des TE: In etwa so wie die EU über die Länder die in die Union aufgenommen werden? :D )
      Entschuldigt bitte die ständigen Rechtschreibfehler in den Texten (Groß-/Kleinschreibung). Mein Notebook ist schon älter und da funktioniert die Großschreibtaste nicht mehr wenn man da nicht fest genug drauf drückt.
    • Aufpassen Leute es lohnt sich wieder mit ins Spiel einzusteigen. Der Preis ist über Nacht um >40$ gefallen. Entweder kracht er jetzt wieder weiter runter oder zieht wieder stark an, man darf gespannt sein...
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    • Ich werde mir bald richtig in den Hintern beißen.
      Würde so gerne mitmachen aber einfacu no fuckin money


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